Nicht so nebenbei. Nicht mit dem Handy in der Hand. Sondern so, dass du gespürt hast: Der ist gerade ganz da. Und gleich die ehrliche zweite Frage: Wann hast du es das letzte Mal jemand anderem getan?
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Wolfgang sagt es offen: Er war über Jahre selbst der, dessen Kopf längst bei der Antwort war, während der andere noch redete. Bis er bei der Wüstenrot seinen Chef zum Schreien brachte — den ersten Schreier im Haus seit 1996. Vielleicht erkennst du dich in einem der Sätze wieder.
Wöchentliches Abteilungsmeeting bei der Wüstenrot. Der Chef berichtet, was gerade vom Vorstand geplant wurde zu entscheiden. Wolfgang ist mit seiner Antwort schon längst fertig, bevor sein Chef ausgeredet hat. Springt los, redet drüber, „die kennen sich nicht aus oben".
Sein Chef — bekannt als unglaublich ruhiger Mensch — atmet ein, lässt einen Schrei los: „Sind Sie mal ruhig!" Stille. Sein Chef atmet durch und spricht dann ganz ruhig weiter: „Aufgrund unserer diversen Argumentationen wurde vom Vorstand erkannt, dass das nicht der richtige Weg wäre — und so wurde dann doch in unserem Sinne entschieden."
„Und dann hätte ich mich am liebsten durch den Boden gegraben. Hätte ich hingehört, hätte ich es gewusst. Hatte ich aber nicht."
— Wolfgang Reichl-Furthner
Wolfgang ging sogleich nach der Besprechung zum Chef ins Büro. Der hat gegrinst und gesagt: „Sie haben jetzt was draus gelernt." Wolfgang hat draus gelernt. Genau aus dieser Stunde — und vielen anderen danach — daraus ist geworden, was er heute über Hinhören weiß.
Mitschnitt aus dem Webinar der Mentaltrainer-Ausbildung. Wolfgang zeigt: die drei Fallen, in die wir alle tappen. Die drei Qualitäten, die echtes Hinhören ausmachen. Und eine Mini-Übung, die du heute Abend ausprobieren kannst.
„Beim Zuhören läuft das Gehirn auf Autopilot. Energiesparen. Da tut das Gehirn nicht weh." Wolfgang nennt drei Fallen, in die wir alle täglich tappen. Wer sie kennt, kann sich aktiv für etwas anderes entscheiden.
Wolfgang im O-Ton: „Hinhören ist kein Talent. Es ist eine Entscheidung." Und Entscheidungen kann man trainieren. Erst die Fallen erkennen — dann die Qualitäten kultivieren.
DIE 3 FALLEN — die das Hinhören verhindern
DIE 3 QUALITÄTEN — die echtes Hinhören ausmachen
Wenn du nur die Wörter hörst, hörst du 7 % von dem, was dein Gegenüber gerade sagt. Den ganzen Rest übersetzt er über Stimme, Tonlage und Körper. Wer nur zuhört, übersetzt nur den kleinsten Teil. Wer hinhört, empfängt den ganzen Menschen.
Mehrabian-Regel² — anwendbar besonders dort, wo es um Emotion und Beziehung geht.
„Wer zuhört, empfängt Worte. Wer hinhört, empfängt Menschen."
— Wolfgang Reichl-Furthner
„Spiegelneuronen sind die biologische Grundlage von Empathie. Sie feuern, wenn wir jemanden beobachten — und wenn der andere uns wahrnimmt."
— Forschung Rizzolatti et al., Parma, seit 1992
„Dein Wohlwollen ist spürbar. Auch ohne ein einziges Wort."
— Wolfgang Reichl-Furthner
Wolfgang gibt sie in jeder Live-Ausbildung. Sie wirkt unspektakulär. Und ist eine der intensivsten Erfahrungen, die viele Teilnehmer:innen je mit einem anderen Menschen hatten.
Hinhören ist ein Muskel. Die Erkenntnis allein verändert nichts. Hier sind drei Wege, je nachdem, wie tief du einsteigen willst.
30 Jahre Erwachsenenbildung. 20 Jahre Mentaltrainer. 350+ ausgebildete Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007. Keynote-Speaker, Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining.
Er sagt von sich: „Ich bin selbst nicht damit auf die Welt gekommen. Ich hab meinen Chef zum Schreien gebracht. Ich hab Kollegen verloren. Und genau aus diesen Lehrstunden ist das geworden, was ich heute über Hinhören weiß." Heute begleitet er angehende Mentaltrainer:innen genau darin — präsent zu sein, bevor sie irgendeine Technik einsetzen.
„Hör heute Abend einem Menschen wirklich hin und spür, was das bewirkt." — So endet Wolfgangs Webinar. Wenn du den Weg nicht alleine gehen willst, schau dir die Mentaltrainer-Ausbildung an. Genau dafür gibt es sie.
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