Gedanken zum Mitnehmen: Aus einer Aufnahme von Wolfgang Reichl-Furthner — über das, was ein Mentaltrainer tatsächlich tut. → Video ansehen → Zu den vier S

Coaching oder Mentaltraining

Ob dein Leben gut läuft oder mies, ist deinem Gehirn egal.

Es fragt dich auch nicht, ob du gern glücklicher wärst. Es macht einfach weiter wie bisher — und nennt das deinen Alltag. Was ein Mentaltrainer macht: dir beibringen, wie du das änderst. Nicht durch Graben in der Vergangenheit, sondern durch eine neue Richtung.

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Lesezeit ~7 Minuten · Klartext von jemandem, der seit 2007 Mentaltrainer ausbildet
Wolfgang Reichl-Furthner — Mentaltrainer, mit verschränkten Armen in einem Kornfeld, Blick in die Ferne
4 S
Stapel · selektive Wahrnehmung · Sucht nach Emotionen · Sinnsuche
< ⅓ Sek.
so schnell entscheidet dein Gehirn, was es aus der Umgebung heraussucht
350+
Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 aus Wolfgangs Ausbildung
Der Punkt, an dem die meisten stehen

Nichts ist dramatisch. Und trotzdem stimmt etwas nicht.

Es gibt Menschen, bei denen kein einzelnes großes Ding kaputt ist. Es läuft nur alles ein bisschen zäh. Wolfgang beschreibt es im Video mit Sätzen, die seine Klienten ihm so sagen. Vielleicht ist einer davon deiner.

Die Grundstimmung
„Ich fühle mich nicht wohl, ich bin immer wieder schlecht gelaunt, ich bin gereizt, ich bin nicht in meiner Mitte."
Die Schleife
„Ich tue oft Dinge, die ich gar nicht tun will — und komme irgendwie nicht hinaus."
Der Stillstand
„Mein Leben ist nicht lustig, es macht keinen Spaß. Ich komme nicht voran."
Die Arbeit
„In der Firma komme ich nicht weiter. Die Kollegen, vielleicht Mobbing, Grant. Es ist nicht so schön, wie man es sich vorstellt."
Der Alleingang
„Ich habe das Gefühl, dass ich es selber irgendwie nicht schaffe."
Der wahre Kern
Es fehlt nicht an Willen. Es fehlt an einer Richtung — und an jemandem, der dir zeigt, wie du sie einstellst.
Das ganze Video

Wolfgang erklärt es selbst.

Rund 18 Minuten, aufgenommen im Garten. Alles, was auf dieser Seite steht, kommt aus dieser Aufnahme — hier hörst du es im Original.

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Wolfgang Reichl-Furthner mit Kaffeetasse an ein Auto gelehnt, nachdenklich, Kornfeld im Hintergrund
Warum ausgerechnet er

Sechs Jahre Arbeitsamt. Und immer einen Spaß gehabt.

Wolfgang hat sechs Jahre beim Arbeitsamt in Salzburg gearbeitet — in der Ausländerabteilung, zuständig für Bewilligungen. Bürokratie, Vorschriften, Konflikte. Er war der Jüngste dort und hat Gas gegeben. Als das Landesarbeitsamt jemanden brauchte, haben sie ihn gefragt. Warum? „Weil man gesehen hat, ich arbeite gerne, ich mache es gerne."

Und als es keinen Spaß mehr machte, war für ihn der nächste Schritt logisch: verändern. Über einen Kollegen kam der Kontakt zur Wüstenrot. „Ich habe mich aufgetackelt. So lange Haare habe ich damals gehabt, schrecklich." Sechs Jahre Zentrale, dann holten sie ihn in die Bausparkasse — als Trainer. So begann das, was er heute macht.

„Ich bin kein Jammerer. Jammern hat keinen Vorteil. Was für einen Vorteil hast du mit Jammern? Du hast keinen Vorteil mit Jammern."

— Wolfgang Reichl-Furthner

Waren alle Kollegen super? „Nein, aber ist ja egal. Es hat jeder seine Eigenheiten." Der Unterschied lag nie an den Umständen. Er lag daran, wohin er geschaut hat. Und genau das ist lernbar.

Coaching oder Mentaltraining

Der fünfte Geburtstag macht dich nicht glücklicher.

Der größte Unterschied zwischen dem, was viele unter Coaching verstehen, und dem, was Wolfgang macht: die Richtung, in die geschaut wird.

Rückwärts
Herausfinden, woher es kommt
  • Wochenlang die Kindheit zerkauen und zerlegen
  • Am Ende steht eine Erklärung: „Vermutlich war da was bei deinem fünften Geburtstag"
  • Die Erklärung stimmt vielleicht sogar
  • Nur: Fühlst du dich deshalb heute besser?
  • Du weißt jetzt, warum es so ist. Es ist aber immer noch so.
Vorwärts
Standort bestimmen, Richtung setzen
  • Wo stehst du gerade — heute, nicht 1987
  • Die Vergangenheit kommt vor, aber als Talent-Quelle: was hat dir früher Spaß gemacht?
  • Wo willst du hin? Viele haben darauf keine Antwort
  • Erst Ziel, dann Standort, dann Weg — wie bei einem Navi
  • Und dann Werkzeug in die Hand, das du täglich benutzt

Wolfgangs eigene Formulierung dazu: „Wir reden nicht ewig über die Vergangenheit, weil mich die Vergangenheit weniger interessiert." Nicht, weil sie unwichtig wäre. Sondern weil sie vorbei ist — und weil Verstehen allein noch nichts verändert.

Das 4S-Modell

Vier Regeln, nach denen du funktionierst.

Bevor irgendetwas anders wird, muss klar sein, wie es überhaupt läuft. Wolfgang erklärt das mit vier Begriffen, die alle mit S anfangen. Sie bauen aufeinander auf.

DAS ERSTE S
Die Stapel
Du erlebst etwas, schreibst es innerlich auf ein Blatt Papier und legst es hin. Beim zweiten Mal kommt ein Blatt dazu. Je öfter du etwas erlebst, desto höher wird der Stapel. Menschen, die dich ärgern, haben einen großen Stapel. Menschen, die du magst, auch. Dinge, die du liebst — großer Stapel. Dinge, die du hasst — großer Stapel.
Wichtig: Das ist ein Bild, kein Hirnscan. Gemeint sind die neuronalen Verbindungen, die durch Wiederholung stärker werden.
DAS ZWEITE S
Die selektive Wahrnehmung
Um dich herum ist ein riesiges Buffet: Gutes, Schlechtes, viel Neutrales. Dein Gehirn nimmt nicht alles — es wählt in weniger als einer Drittelsekunde aus, was zu dir passt. Und wonach richtet es sich? Nach den größten Stapeln. „Deine größten Stapel definieren, was du in der Umgebung sehen und erleben darfst."
Die Folge: Du erlebst immer wieder dasselbe. Nicht weil die Welt so ist — sondern weil deine Auswahl so ist.
DAS DRITTE S
Die Sucht nach Emotionen
Was du oft erlebst, erzeugt oft dasselbe Gefühl. Und Gefühle bekommen einen Rhythmus, eine Gewohnheit — es funktioniert wie eine Sucht. Wolfgang sagt es direkt: „Ich kann süchtig werden nach meinem Ärger." Kennst du jemanden, der nicht glücklich ist, wenn er sich nicht gerade über irgendwas aufregt? Genau das ist gemeint.
Der Ausweg beginnt beim Erkennen: Man kann nach guten Dingen genauso in einen Rhythmus kommen wie nach schlechten.
DAS VIERTE S
Die Sinnsuche
Wo geht die Reise hin? Du kannst irgendwo stehen — ohne Kompass wird jede Reise schwierig. Wolfgangs Bild dafür ist unbarmherzig treffend: „Wenn dich irgendwer irgendwo in der Pampa aussetzt und sagt: Na, dann mach mal — dann ist es so wie aktuell vermutlich in deinem Leben."
Erst kommt das Ziel, dann die Standortbestimmung. In dieser Reihenfolge, nicht umgekehrt.
Zwei Dinge zum Einordnen

Was daran belegt ist — und was ein Bild ist.

Weil in diesem Feld viel behauptet wird, hier die ehrliche Trennung zwischen Forschung und Veranschaulichung.

Belegt
Deine Auswahl passiert schneller, als du denken kannst.
Am California Institute of Technology hat die Gruppe um Antonio Rangel gemessen, wie schnell Menschen sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden. Die Bilder waren nur 20 Millisekunden zu sehen — trotzdem lagen die Probanden nach rund 313 Millisekunden über dem Zufall, mit etwa 73 Prozent Treffern. In einer Vorstudie zu einfachen Zahlenvergleichen waren es sogar 230 Millisekunden. Das ist die Zahl, die Wolfgang im Video nennt.
Milosavljevic, Koch & Rangel (2011), Judgment and Decision Making, „Consumers can make decisions in as little as a third of a second". Wolfgangs Quelle: ARTE-Beitrag „Die Macht des Unbewussten".
Ein Bild
„Süchtig nach dem eigenen Ärger" — so ist das gemeint.
Wolfgang vergleicht wiederkehrende Gefühle mit einem Suchtmechanismus: etwas, das sich einschleift und aus dem man von allein schwer herauskommt. Das ist als Vergleich gemeint, nicht als Aussage über Rezeptoren und Botenstoffe. Der Nutzen des Bildes liegt woanders: Es erklärt, warum gute Vorsätze allein selten reichen — und warum es Wiederholung braucht, um ein Muster zu ersetzen.
Der Autopilot

Dein Unterbewusstsein fährt dich jeden Tag ans selbe Ziel.

Wenn du die vier S zusammensetzt, ergibt sich ein unangenehm klares Bild — und gleichzeitig der Ansatzpunkt.

„Dein Unterbewusstsein ist dein Autopilot — und deine großen Stapel definieren, wo dieser Autopilot die ganze Zeit versucht, mit dir hinzufahren."

Das Gehirn fragt dich dabei nicht um Erlaubnis. Es sagt sinngemäß: Haben wir uns angewöhnt, das ist unsere Vergangenheit, so machen wir weiter. „Ob du ein schlechtes Leben führst oder ein gutes Leben führst, ist dem Gehirn richtig egal." Es hat kein Interesse an deinem Glück. Es hat Interesse an Wiederholung.

Und genau da liegt der Hebel: Ein Navi fährt dorthin, was eingegeben ist. Änderst du das Ziel, fährt das ganze System woanders hin. Bei dir heißt das: andere Stapel → andere Wahrnehmung → anderer Alltag. Nicht über Nacht. Aber mit täglicher Übung.

So läuft es konkret ab

Zwei Stunden. Im Gehen.

Wolfgang nennt es Coaching by Walking Around: kein Sessel, kein Schreibtisch, sondern gehen — bei ihm in Aham, mitten in der Natur. „So wie wir im Sitzen manchmal sehr starr sind und oft nicht weiterkommen, ist es auf der anderen Seite so: Wenn man geht, dann kommt was in Bewegung."

Standortbestimmung
Du erzählst, wo du gerade stehst. Wie es läuft, wo du herkommst, was du gemacht hast. Wenn du magst, auch etwas aus der Kindheit — nicht um darin zu kramen, sondern um Talente zu erkennen. Hobbys, was dir Spaß gemacht hat, worin du gut warst. Daraus lässt sich mehr ableiten, als die meisten glauben.
Richtung klären
Wo willst du eigentlich hin? Wolfgang erlebt im Coaching regelmäßig, dass Menschen darauf keine Antwort haben — sie kämpfen mit dem, was gerade da ist, und haben nie gefragt, wohin es gehen soll. Ohne dieses Ziel nützt die beste Standortbestimmung nichts.
Werkzeug bekommen
Du bekommst konkrete Übungen für den Alltag — Dinge, die du täglich machst. Sie verändern den Fokus auf deine Stapel, und damit über die Zeit die selektive Wahrnehmung. Das ist der eigentliche Mechanismus: nicht Einsicht, sondern Wiederholung.
Protokoll und Umsetzung
Beim Gehen wird nicht mitgeschrieben — braucht es auch nicht: „Ich merke mir das meiste und schicke dir danach ein Protokoll darüber, mit den ganzen Ideen und Anweisungen, was du dann machen solltest oder könntest." Für die Umsetzung hängt Wolfgang die 90-Tage-Transformation an.
Und wann ist das hier nicht das Richtige?

Wenn du ein schweres Erlebnis mit dir trägst, ein Trauma, etwas, bei dem es dir wirklich schlecht geht — emotional und körperlich —, dann gehört das in fachliche Behandlung. Wolfgang sagt das im Video von sich aus, bevor er über sein eigenes Angebot spricht. Mentaltraining ist ein Training für gesunde Menschen; es ist keine Psychotherapie und ersetzt keine. Bei anhaltender Belastung ist der richtige Weg über Hausarzt, Psychotherapeut:in oder eine Beratungsstelle.

Wenn du bereits in Behandlung bist und dich fragst, ob Mentaltraining zusätzlich etwas bringt, hat Wolfgang das an anderer Stelle ausführlich beantwortet: re-agieren.at/26

Nur Wissen reicht nicht

Der Umsetzer schlägt den Schlauen.

Bevor es zu den Möglichkeiten geht, noch der Punkt, der Wolfgang im Video am deutlichsten aus der Reserve lockt.

„Da draußen laufen ganz viele Leute herum, die haben wahnsinnig viel Wissen, sind richtig schlau und gescheit — setzen es nicht um. Und das ist dann Pech."

— Wolfgang Reichl-Furthner

Seine Konsequenz daraus ist unbequem und befreiend zugleich: Bist du nicht der Schlaueste, dafür aber ein konsequenter Umsetzer, wirst du in diesem Leben weiter kommen als der große Wisser. Und das Schöne dabei — die Umsetzer werden mit der Zeit von selbst schlauer, weil das Umsetzen Spaß macht und Erfolge bringt. Dann greifen sie plötzlich freiwillig zu Büchern und Kursen.

4S
Das Modell mit den vier S steht ausführlich in Wolfgangs Buch „Die 4S-Methode" — im Video weist er selbst darauf hin: „Da gibt es ein Buch dazu, das kann man sich ganz günstig erwerben, und da versteht man sehr gut, wie wir denn funktionieren." Zum Buch →
Der Link führt zu Amazon und ist ein Partnerlink (Werbung). Für dich ändert sich am Preis nichts.
Drei Wege

Persönlich, online oder allein mit Plan.

Je nachdem, wie viel Nähe du willst und wie weit du von Aham entfernt bist. Alle drei führen zum selben Punkt: eine andere Richtung und Werkzeug, das du täglich benutzt.

Persönlich
Coaching by Walking Around
Zwei Stunden im Gehen, bei Wolfgang in Aham
€650120 Minuten · Aham 12, 4962 St. Peter am Hart
Gemacht für Unternehmer:innen und Führungskräfte mit einem konkreten Anliegen. Bewegung und frische Luft bringen den Kopf in Schwung — im Gehen entstehen Gespräche mit einer besonderen Offenheit. Danach bekommst du das Protokoll. Brauchst du mehr Zeit, sag es vorher: eine weitere Stunde kostet €200.
Termin ansehen →
Coaching by Energetic Linking
Dasselbe Format — ohne Anreise
€560120 Minuten · Zoom oder WhatsApp-Video
Für alle, denen der Weg nach Aham zu weit ist. Ihr arbeitet dort, wo du gerade bist: im Büro, zu Hause, unterwegs. Deine Zeit fließt komplett ins Gespräch. Stimme, Blick und volle Aufmerksamkeit — mehr braucht diese Arbeit nicht, deshalb funktioniert sie über jede Entfernung. Zusatzstunde ebenfalls €200.
Termin ansehen →
90-Tage-Transformation
Wenn ein Termin gerade nicht geht
€34990 Tage · komplett selbstbestimmt
Wolfgangs eigene Empfehlung im Video, wenn Coaching zu weit weg ist oder die Zeit fehlt: „Dann mach zumindest die 90-Tage-Transformation." Erst das Wissenspaket, dann 90 Tage Programm mit Übungen, Meditationen und Affirmationen. Er hängt es seinen Coachees ohnehin an — weil Wissen ohne Umsetzung folgenlos bleibt.
Zum Programm →
Kurz zur Ansprache
Auf dieser Seite duzen wir dich, weil Wolfgang im Video so spricht. Auf den beiden Buchungsseiten wirst du gesiezt — dort sind vor allem Unternehmer:innen und Führungskräfte unterwegs. Gemeint ist beides Mal dasselbe: zwei Stunden, in denen es nur um dich geht. Gebucht und bezahlt wird direkt im Terminkalender.
Häufige Fragen

Was Menschen vorher wissen wollen.

Was macht ein Mentaltrainer eigentlich?
Wolfgang beschreibt es so: „Der Mentaltrainer ist eigentlich wie ein Privatlehrer." Er bringt dir bei, das Gehirn besser zu nutzen, die eigenen Gefühle zu steuern und dadurch eine neue Ausrichtung zu gewinnen. Am Anfang steht die Standortbestimmung, danach geht es um die Richtung und um konkrete Übungen für den Alltag.
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Mentaltraining?
Klassisches Coaching arbeitet oft stark an der Vergangenheit — woher kommt das Problem, was ist damals passiert. Wolfgang setzt anders an: „Wir reden nicht ewig über die Vergangenheit, weil mich die Vergangenheit weniger interessiert." Die Herkunft eines Musters zu kennen, verändert es noch nicht. Seine Fragen lauten deshalb: Wie fühlst du dich heute? Wo hast du heute die Herausforderungen? Und wo willst du hin?
Was ist das 4S-Modell?
Vier Grundregeln, nach denen wir funktionieren: die Stapel (jede Erfahrung ist ein Blatt Papier, das aufgelegt wird), die selektive Wahrnehmung (das Gehirn sucht blitzschnell heraus, was zu den größten Stapeln passt), die Sucht nach Emotionen (wiederkehrende Gefühle bekommen einen Rhythmus) und die Sinnsuche (ohne Ziel kein Kompass). Ausführlich steht das Modell in Wolfgangs Buch „Die 4S-Methode".
Was ist die selektive Wahrnehmung?
Um dich herum passiert ständig viel mehr, als du bewusst mitbekommst. Dein Gehirn wählt aus — und zwar nach dem, was es schon kennt, also nach deinen größten Stapeln. „Deine größten Stapel definieren, was du in der Umgebung sehen und erleben darfst." Deshalb erlebt man über Jahre erstaunlich ähnliche Dinge. Solange sich die Stapel nicht ändern, ändert sich an der Wahrnehmung nichts.
Wie läuft ein Coaching by Walking Around ab?
Es wird nicht gesessen, sondern gegangen — bei Wolfgang in Aham, mitten in der Natur. Der Grund: „Beim Gehen löst sich unglaublich viel." Reserviert sind 120 Minuten. Zuerst die Standortbestimmung, dann die Ausrichtung auf das, was deine Zukunft gestaltet. Während des Gehens wird nicht mitgeschrieben; im Anschluss kommt ein Protokoll mit allen Ideen und Anregungen.
Was kostet ein Einzel-Coaching?
Vor Ort in Aham (Walking Around): €650 für 120 Minuten. Online über Zoom oder WhatsApp-Video (Energetic Linking): €560, ebenfalls 120 Minuten. Wer mehr Zeit möchte, sagt es vorab — dann wird eine weitere Stunde für €200 freigehalten. Gebucht und bezahlt wird direkt über den Terminkalender.
Was, wenn ich nicht nach Aham kommen kann?
Dann entweder das Online-Format — inhaltlich dasselbe, nur ohne Anreise. Oder die 90-Tage-Transformation (€349), das Selbstlern-Programm, das Wolfgang seinen Coachees ohnehin als Umsetzungsbegleitung anhängt. Seine Empfehlung im Video: „Coaching ist zu weit weg, ich habe keine Zeit? Dann mach zumindest die 90-Tage-Transformation."
Reicht es, viel über Mentaltraining zu wissen?
Nein. „Da draußen laufen ganz viele Leute herum, die haben wahnsinnig viel Wissen, sind richtig schlau und gescheit, setzen es nicht um." Wissen ist ein Baustein — ohne Umsetzung bleibt es folgenlos. Wer weniger weiß und dafür konsequent umsetzt, kommt nach Wolfgangs Erfahrung deutlich weiter. Deshalb gehört zu jedem Coaching ein Werkzeugkasten mit täglichen Übungen.

Dein Autopilot fährt sowieso. Die Frage ist, wohin.

Zwei Stunden, in denen wir deinen Standort bestimmen, die Richtung klären und dir Werkzeug mitgeben, das du danach täglich benutzt. Persönlich im Gehen — oder online, wenn der Weg zu weit ist.

Je 120 Minuten · Zusatzstunde €200 auf Wunsch · Buchung und Zahlung direkt im Terminkalender
Geht gerade kein Termin? Dann die 90-Tage-Transformation (€349)
Wolfgang Reichl-Furthner hält eine Ähre in der Hand und erklärt, Kornfeld

Wolfgang Reichl-Furthner

Mentaltrainer und Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining. Seit 2007 bildet er Mentaltrainer:innen aus — über 350 haben ihr Diplom bei ihm gemacht.

Sein Zugang ist unaufgeregt und praktisch: verstehen, wie der eigene Kopf arbeitet, und dann etwas in die Hand bekommen, das man täglich anwendet. Keine Ehrfurcht vor großen Wörtern, dafür ein Satz, der bei ihm immer wieder fällt: „Was bringt dir das?"

Autor von „Die 4S-Methode", „Aus Mücken keine Elefanten machen" und „13 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".

350+ Diplom-Absolvent:innen seit 2007 3 Bücher Coaching in Aham & online