„Bringt Mentaltraining wirklich was?" Frag den Bauern, der 15 Bücher geschrieben hat.
2008 saß Helmut Mühlbacher in Wolfgangs Ausbildung — ein Bauer aus der Bio-Heu-Region, der unsicher wurde, sobald er vor Leuten stehen musste. Heute: 15 Bücher, 3.500 Gedichte, eine Buchpräsentation im teuersten Hotel der Welt. Und ein Kalender, in dem für 2025 an 361 von 365 Tagen „zufrieden" steht. Kein Versprechen. Ein Beleg.
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Wolfgang setzt sich mit ehemaligen Teilnehmer:innen zusammen, statt Werbeversprechen zu machen. Helmut war 2008 da. Was ist daraus geworden? Ein Gespräch unter freiem Himmel — bis der Regen kam. Sie sind trotzdem sitzen geblieben.
Der häufigste Grund, etwas nicht zu tun, ist nicht Zeitmangel. Es ist ein Selbstbild. Helmut hatte alle diese Sätze — und hat trotzdem angefangen.
Wolfgang erinnert sich noch genau an ihn: „Ich weiß noch, wie du damals im Seminar dagestanden bist — die Geldtasche und der riesengroße Schlüsselbund in der Hosentasche. Und ich hab mir gedacht: Das ist der Helmut, wie er lebt."
Helmut war damals Bezirksleiter der Landjugend, im Landesvorstand, aktiv bei der Jungbauernschaft. Also ständig vor Menschen. Und genau da war das Problem: „Da war ich mir eben unsicher." Er kam nicht, um Trainer zu werden. Er kam, weil er sicherer werden wollte.
„Alles, was ich mir damals so gedacht hab, ist Wirklichkeit geworden. Alle Träume sind Wirklichkeit geworden — und teilweise sogar übertroffen worden."
— Helmut Mühlbacher, über die Zeit nach der Ausbildung
Eine der Aufgaben in der Ausbildung: ein Buch lesen und zusammenfassen. Helmut bekam „Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch. Beim Schreiben der Zusammenfassung dachte er sich: Den möchte ich kennenlernen. Persönlich. „Ich kann aber nicht Englisch. Und das ist das Witzige."
Kurz darauf saß er in Kisslegg — neben Neale Donald Walsch. Später, am Millstätter See, in der ersten Reihe neben dessen Frau. Und während Walsch vorne seinen Vortrag hielt, ging Helmut mit ihr spazieren.
Helmut wollte ein Vorwort von zwei Päpsten für sein Buch. Sein Plan war nicht kompliziert: „Ich hab mir gedacht — wie kommst du jetzt zum Papst? Schaust, dass du den Erzbischof erwischst." Also richtete er eine Käseplatte her und fuhr nach Michaelbeuern, wo gerade Bischofskonferenz war.
Kardinal Schönborn kam tatsächlich. Und was dann passierte, erzählt Helmut so: „Da war er nämlich nicht mehr der Kardinal, sondern da war er ein Mensch. Er ist zum Heu hingegangen, hat das Heu runtergerissen und dran gerochen." Es stellte sich heraus: Als Flüchtlingskind war er bei einem Bauern in Vorarlberg untergekommen und im Heu gehüpft. Eine Kindheitserinnerung, ausgelöst von einem Geruch, auf einem Hof, den ihm ein Bauer gezeigt hat, der einfach gefragt hatte.
Wolfgang sagt es im Interview so: „In deiner Einfachheit gehst du her und findest auf einmal Kontakte, die sonst keiner hat. Ich kenn wenig Leute, die ein Bild mit der Netrebko haben, mit der Helene Fischer, mit der Macron." Deshalb hier die Bilder — nicht als Angeberei, sondern weil man diese Geschichte sonst für erfunden hält.
Zur Einordnung: Diese Fotos zeigen Begegnungen, die Helmut Mühlbacher hatte — mehr nicht. Keine der abgebildeten Personen empfiehlt Helmuts Angebot oder die Ausbildung von RE-agieren, und keine steht in einer geschäftlichen Verbindung dazu. Die Bilder stehen hier, weil sie die eine Frage beantworten, die sich beim Zuhören unweigerlich stellt: Stimmt das alles wirklich? Ja. Verwendung mit Helmuts Einverständnis.
Nichts davon ist spektakulär. Genau das ist der Punkt. Man kann alles davon morgen früh anfangen — und in zwanzig Jahren steht ein Werk da.
Helmut hat in der Royal Suite des Burj Al Arab gestanden. Im Emirates Palace in Abu Dhabi bekam er einen Cappuccino mit echtem Blattgold — „wenn du geschnauft hast, hat der Nachbar Goldstaub im Gesicht gehabt". Sein Urteil darüber ist erstaunlich klar.
„Das ist für mich eigentlich alles eine künstliche Welt. Ein Disneyland, wo Reiche für Superreiche. Zwei Tage drauf bin ich am Fuschlsee spazieren gegangen, da war gerade die Erikablüte. Ich hab mich hineingelegt zwischen die Blumen und hab runtergeschaut auf den See, der sich in allen Farben gespiegelt hat. Und dann hab ich mir gedacht: Das ist das wahre Paradies."
— Helmut Mühlbacher
Es ist leicht, so etwas zu sagen, wenn man das Gold nie gesehen hat. Helmut hat es gesehen. Deshalb zählt der Satz.
Helmut hat über die Jahre die bekanntesten Namen der Branche persönlich kennengelernt — Trainer, Coaches, Bestsellerautoren. Er sagt darüber im Interview einen Satz, den man sich als Anbieter nicht schöner wünschen kann.
„Kein Einziger hat mir was anderes gesagt als du — im Gegenteil: Du hast mich sogar noch mehr gefordert. Die anderen können zwar alle gut reden und sich gut verkaufen. Aber bei dir, da hat man wirklich was."
— Helmut Mühlbacher über Wolfgang Reichl-Furthner
Und über die Ausbildung selbst hat er keine Illusionen: „Damit du bei dir das Diplom kriegst, musst du ganz schön was tun. Die Diplomarbeit, die ist nicht so ohne." Wolfgang zeigt genau diese Diplomarbeit bis heute in jedem Ausbildungsdurchgang her. Und Helmut macht daraus gerade sein nächstes Buch: „Das Wunder vom Grabensee".
Helmut Mühlbacher schreibt, fotografiert und begleitet Menschen als Lebensfreude-Trainer. 15 Bücher, 3.500 Gedichte, dazu seine Fotokunst. Und sein Herzensprojekt: der Dankbarkeitsstammtisch — sein Ziel sind 1.000 davon.
„Meine 3.500 Gedichte sind nichts anderes wie ein Mentaltraining in Dichtform."
Wolfgang sagt im Gespräch: „Bleib bei deinem, mach genau deins." Wenn du sehen willst, wie das aussieht, wenn jemand genau das tut:
herzundliebe.com besuchenUnbezahlte Empfehlung — Wolfgang empfiehlt Helmut und sein Werk aus Überzeugung, es fließt kein Geld.
Helmuts Weg begann mit einer Ausbildung, in der er Bücher zusammenfassen und eine Diplomarbeit schreiben musste. Je nachdem, wie nah du rangehen willst, gibt es drei Türen.
30 Jahre Erwachsenenbildung. 20 Jahre Mentaltrainer. 350+ ausgebildete Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007. Keynote-Speaker, Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining.
Statt Werbeversprechen setzt er sich mit ehemaligen Teilnehmer:innen zusammen und fragt: Bringt's was? Bei Helmut steht die Antwort im Bücherregal — und in einem Kalender, in dem seit Jahrzehnten jeden Abend fünf Dankbarkeiten notiert werden. „Helmut, du bist für mich ein besonderer Mensch."
Wolfgang sagt im Interview: „Ich erlebe bei Teilnehmern, dass denen eine Geschichte aufgegangen ist. Nicht das Mentaltraining ist aufgegangen — sondern eines: deins." Bei Helmut waren es Bücher. Bei dir wird es etwas anderes sein. Der tiefste Einstieg ist die Ausbildung — online oder live, seit 2007 bewährt.
Zur Mentaltrainer-Ausbildung →Jede Folge ist ein Mensch, der vor Jahren bei Wolfgang in der Mentaltraining-Ausbildung oder im Seminar war. Und jedes Mal dieselbe Frage: Hat das eigentlich etwas gebracht?