Gedanken zum Mitnehmen: Ein Interview über 361 zufriedene Tage — und ein Werk, mit dem niemand gerechnet hat. → Zum Interview

Ein Langzeit-Testimonial · Helmut Mühlbacher · AUFGEGANGEN #04

„Bringt Mentaltraining wirklich was?" Frag den Bauern, der 15 Bücher geschrieben hat.

2008 saß Helmut Mühlbacher in Wolfgangs Ausbildung — ein Bauer aus der Bio-Heu-Region, der unsicher wurde, sobald er vor Leuten stehen musste. Heute: 15 Bücher, 3.500 Gedichte, eine Buchpräsentation im teuersten Hotel der Welt. Und ein Kalender, in dem für 2025 an 361 von 365 Tagen „zufrieden" steht. Kein Versprechen. Ein Beleg.

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Ehrliches Gespräch im Freien — bis es zu regnen anfing · kein Skript, kein Werbeversprechen
Helmut Mühlbacher lächelt vor einem blühenden Magnolienbaum
Helmut Mühlbacher — Bauer, Autor, Lebensfreude-Trainer
361 Tage
zufrieden im Jahr 2025 — nachlesbar in seinem Kalender
15 Bücher
und 3.500 Gedichte — „ein Mentaltraining in Dichtform"
Seit 2008
Diplom-Mentaltrainer — und bis heute jeden Tag dran
Schau es dir selbst an

Im Freien gefragt: „Bringt's was?"

Wolfgang setzt sich mit ehemaligen Teilnehmer:innen zusammen, statt Werbeversprechen zu machen. Helmut war 2008 da. Was ist daraus geworden? Ein Gespräch unter freiem Himmel — bis der Regen kam. Sie sind trotzdem sitzen geblieben.

Das Gespräch in 4 Kernaussagen

  • 1.Helmut war vor der Ausbildung unsicher, sobald er in der Öffentlichkeit stand. „Durch das Mentaltraining bin ich noch viel sicherer geworden."
  • 2.„Alles, was ich mir damals gedacht hab, ist Wirklichkeit geworden — und teilweise sogar übertroffen worden."
  • 3.Seine Praxis ist unspektakulär und täglich: fünf Dankbarkeits-Sätze am Abend — seit 25 Jahren. Ein Gedicht am Morgen. „Zeit für mich" steht seit 20 Jahren im Kalender.
  • 4.Über die anderen Trainer, die er getroffen hat: „Kein Einziger hat mir was anderes gesagt als du. Im Gegenteil: Du hast mich sogar noch mehr gefordert."
Vielleicht kennst du diese Sätze

„Schöne Idee. Aber ich bin nicht der Typ dafür."

Der häufigste Grund, etwas nicht zu tun, ist nicht Zeitmangel. Es ist ein Selbstbild. Helmut hatte alle diese Sätze — und hat trotzdem angefangen.

Die Bühne
„Sobald ich vor Leuten stehen muss, werde ich unsicher."
Die Sprache
„Ich kann kein Englisch. Damit ist die Welt für mich halt kleiner."
Das Netzwerk
„An solche Leute kommt man nicht ran. Ich kenn ja niemanden."
Die Bildung
„Ein Buch schreiben? Das machen andere. Die können das."
Die Vernunft
„Bleib bei dem, was du kannst. Alles andere geht sowieso schief."
Die ehrliche Antwort
„Frag nicht mich. Frag einen, der genau diese Sätze hatte — und es trotzdem gemacht hat."
Helmut Mühlbacher in Tracht, lachend im Grünen
Helmut Mühlbacher — Bauer aus der Bio-Heu-Region im Salzburger Land
Wie alles begann

Ein Bauer, ein Schlüsselbund — und eine Bühne, auf der er nicht sein wollte.

Wolfgang erinnert sich noch genau an ihn: „Ich weiß noch, wie du damals im Seminar dagestanden bist — die Geldtasche und der riesengroße Schlüsselbund in der Hosentasche. Und ich hab mir gedacht: Das ist der Helmut, wie er lebt."

Helmut war damals Bezirksleiter der Landjugend, im Landesvorstand, aktiv bei der Jungbauernschaft. Also ständig vor Menschen. Und genau da war das Problem: „Da war ich mir eben unsicher." Er kam nicht, um Trainer zu werden. Er kam, weil er sicherer werden wollte.

„Alles, was ich mir damals so gedacht hab, ist Wirklichkeit geworden. Alle Träume sind Wirklichkeit geworden — und teilweise sogar übertroffen worden."

— Helmut Mühlbacher, über die Zeit nach der Ausbildung

Eine der Aufgaben in der Ausbildung: ein Buch lesen und zusammenfassen. Helmut bekam „Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch. Beim Schreiben der Zusammenfassung dachte er sich: Den möchte ich kennenlernen. Persönlich. „Ich kann aber nicht Englisch. Und das ist das Witzige."

Kurz darauf saß er in Kisslegg — neben Neale Donald Walsch. Später, am Millstätter See, in der ersten Reihe neben dessen Frau. Und während Walsch vorne seinen Vortrag hielt, ging Helmut mit ihr spazieren.

Der Kern des Ganzen

Seine Einfachheit war nie das Hindernis. Sie war der Zugang.

Helmut wollte ein Vorwort von zwei Päpsten für sein Buch. Sein Plan war nicht kompliziert: „Ich hab mir gedacht — wie kommst du jetzt zum Papst? Schaust, dass du den Erzbischof erwischst." Also richtete er eine Käseplatte her und fuhr nach Michaelbeuern, wo gerade Bischofskonferenz war.

Helmut Mühlbacher übergibt Kardinal Christoph Schönborn sein Buch in der Stube seines Bauernhofs
Das Vorwort hat er nicht bekommen. Den Kardinal auf den Bauernhof schon.

Kardinal Schönborn kam tatsächlich. Und was dann passierte, erzählt Helmut so: „Da war er nämlich nicht mehr der Kardinal, sondern da war er ein Mensch. Er ist zum Heu hingegangen, hat das Heu runtergerissen und dran gerochen." Es stellte sich heraus: Als Flüchtlingskind war er bei einem Bauern in Vorarlberg untergekommen und im Heu gehüpft. Eine Kindheitserinnerung, ausgelöst von einem Geruch, auf einem Hof, den ihm ein Bauer gezeigt hat, der einfach gefragt hatte.

Was die meisten machen
„Da komm ich sowieso nicht ran."
  • Erst die Voraussetzungen schaffen wollen — Sprache, Auftreten, Kontakte
  • Warten, bis man sich „bereit" fühlt
  • Sich größer machen, als man ist, und dabei unglaubwürdig werden
  • Die Vision aufgeben, weil der erste Weg dorthin nicht funktioniert hat
Was Helmut macht
„Die Vision ist da. Den Weg such ich dann."
  • Mit dem hingehen, was man hat — im Zweifel mit einer Käseplatte
  • Nichts vorspielen: „Ich kann nicht Englisch" steht einfach so im Raum
  • Umwege einkalkulieren: „Du musst schon gewisse Umwege gehen, so einfach ist es nicht"
  • Die Vision behalten, auch wenn Tür Nummer eins zugeht — dann eben Tür zwei
Weil man das sonst nicht glaubt

Ein Bauer, der neben Menschen steht, an die andere nicht herankommen.

Wolfgang sagt es im Interview so: „In deiner Einfachheit gehst du her und findest auf einmal Kontakte, die sonst keiner hat. Ich kenn wenig Leute, die ein Bild mit der Netrebko haben, mit der Helene Fischer, mit der Macron." Deshalb hier die Bilder — nicht als Angeberei, sondern weil man diese Geschichte sonst für erfunden hält.

Helmut Mühlbacher neben Brigitte Macron, die eines seiner Bücher in der Hand hält
Brigitte MacronBeim Besuch der französischen First Lady in Salzburg — mit einem Buch aus der Bio-Heu-Region in der Hand.
Zeitungsdoppelseite über den Besuch von Brigitte Macron in Salzburg mit einem Foto von Helmut Mühlbacher
In der ZeitungDie Begegnung schaffte es über eine ganze Doppelseite in die Salzburger Presse.
Bundespräsident Heinz Fischer im Gespräch mit Helmut Mühlbacher in dessen Kuhstall
Heinz FischerDer damalige Bundespräsident — im Kuhstall, mitten im Gespräch.
Helmut Mühlbacher und Heinz Fischer lachend vor der Haustür des Bauernhofs
Zu Gast am HofVor der Haustür, Nummer 1 — mit einem Geschenkkorb aus der eigenen Region.
Helmut Mühlbacher schüttelt Alexander Van der Bellen die Hand
Alexander Van der BellenDer zweite Bundespräsident in seiner Fotosammlung.
Helmut Mühlbacher zeigt Kardinal Christoph Schönborn ein Manuskript
Kardinal SchönbornDie Idee mit dem Vorwort von zwei Päpsten — vorgetragen in der eigenen Stube.
Helmut Mühlbacher und Bruder David Steindl-Rast Arm in Arm am Seeufer
Bruder David Steindl-Rast„Einer von meinen besten Freunden." Der Benediktiner ist 100 — und schreibt immer noch.
Helmut Mühlbacher im Gespräch mit dem Benediktinerpater Anselm Grün
Anselm GrünSein großes Vorbild — mit dem er inzwischen Bücher tauscht.
Helmut Mühlbacher zwischen Neale Donald Walsch und dessen Frau
Neale Donald WalschDer Autor, über den er in der Ausbildung eine Buchzusammenfassung schrieb — samt Ehefrau.
Helmut Mühlbacher neben Reinhold Messner
Reinhold MessnerZwei, die wissen, wie lang ein Weg sein darf.
Helmut Mühlbacher neben der Sängerin Anna Netrebko
Anna NetrebkoSalzburg, abends, nach der Vorstellung.
Helmut Mühlbacher neben der Sängerin Helene Fischer
Helene FischerEines der Fotos, die Wolfgang im Interview ausdrücklich erwähnt.
Helmut Mühlbacher neben dem Hirnforscher Gerald Hüther
Gerald HütherDer Hirnforscher, dessen Bücher in fast jeder Mentaltrainer-Bibliothek stehen.
Helmut Mühlbacher zwischen zwei Opernsängern, rechts Rolando Villazón
Rolando VillazónBackstage bei den Festspielen.
Sepp Forcher hält Helmut Mühlbachers Buch DANKE lieber Gott für ALLES in den Händen
Sepp ForcherMit „DANKE lieber Gott für ALLES" — Helmuts erstem Dankbarkeits-Buch.
Helmut Mühlbacher in Tracht neben Dr. Christa Kummer beim Klimaschutzpreis
Dr. Christa KummerBeim Klimaschutzpreis — Helmut mit Heublumen-Mascherl.
Helmut Mühlbacher mit Sebastian Kurz und Wilfried Haslauer bei einer Buchpräsentation
Politik am BuchtischMit Sebastian Kurz und Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei einer Präsentation der Bio-Heu-Region.
Helmut Mühlbacher mit seinen Büchern vor dem Burj Al Arab in Dubai
Burj Al Arab, DubaiBuchpräsentation im teuersten Hotel der Welt. Seine Bücher gibt es auch auf Englisch — lesen kann er sie selbst nicht.
Helmut Mühlbacher in der Royal Suite des Burj Al Arab
Royal Suite„Wo eine Nacht 54.000 Dollar kostet." Sein Urteil darüber steht weiter unten.
Helmut Mühlbacher hält im Emirates Palace in Abu Dhabi sein Buch auf Deutsch und Englisch in die Kamera
Emirates Palace, Abu Dhabi„Seelenstrip eines Mannes" — links deutsch, rechts englisch.

Zur Einordnung: Diese Fotos zeigen Begegnungen, die Helmut Mühlbacher hatte — mehr nicht. Keine der abgebildeten Personen empfiehlt Helmuts Angebot oder die Ausbildung von RE-agieren, und keine steht in einer geschäftlichen Verbindung dazu. Die Bilder stehen hier, weil sie die eine Frage beantworten, die sich beim Zuhören unweigerlich stellt: Stimmt das alles wirklich? Ja. Verwendung mit Helmuts Einverständnis.

Was seit 2008 geblieben ist

Sieben Dinge, die Helmut bis heute jeden Tag tut.

Nichts davon ist spektakulär. Genau das ist der Punkt. Man kann alles davon morgen früh anfangen — und in zwanzig Jahren steht ein Werk da.

ERKENNTNIS 1
Die Einfachheit ist der Zugang
Kein Englisch, keine Bühne, kein Netzwerk — und trotzdem sitzt er neben Menschen, an die andere mit ganzen PR-Abteilungen nicht herankommen. Weil er nichts vorspielt.
ERKENNTNIS 2
Erst die Vision, dann der Weg
1.000 Dankbarkeitsstammtische bis zum Lebensende. „Die Vision, die ist da — und ich weiß auch, dass das Wirklichkeit wird. Und dann überleg ich mir halt, wie ich hinkomm."
ERKENNTNIS 3
Tägliche Praxis schlägt große Vorsätze
Fünf Dankbarkeits-Sätze am Abend, seit 25 Jahren. Ein Gedicht am Morgen, um halb sechs in der Firma. „Zeit für mich und Zeit zum Lesen" steht seit 20 Jahren jeden Tag im Kalender.
ERKENNTNIS 4
Kein Schönreden — aus Zitronen Limonade
„Nicht mit der rosaroten Brille anschauen." Abends ehrlich schauen: Was war, was überwiegt? Deshalb sind es 361 Tage und nicht 365.
ERKENNTNIS 5
Die Frage ist nicht ob, sondern wie lang
Ärgern darf jeder. Wolfgang im Gespräch: „Wie lange bleibst du am Ärger? Wenn du nur zwei, drei, vier, fünf Minuten dran bleibst, ist am Abend nichts mehr davon über."
ERKENNTNIS 6
Zeit ist unwiederbringlich, Geld nicht
„Geld kannst du bald wieder haben, wenn du die richtige Idee hast. Zeit ist unwiederbringlich." Wer das einmal wirklich weiß, entscheidet anders.
ERKENNTNIS 7
Es geht nicht um eine Kopie
Wolfgang wollte nie einen zweiten Wolfgang aus ihm machen. „Ich mach ja keine Kopie — ich helfe demjenigen, dass er seins findet." Bei Helmut heißt „seins": Mentaltraining in Dichtform.
DER BELEG
3.500 Gedichte in 11 Bänden
Jeden Morgen ein Foto aus dem eigenen Archiv, dazu ein Gedicht — und jedes einzelne endet positiv. Das Bild bleibt den ganzen Tag am Bildschirm in der Firma.
Ein Satz aus dem Gespräch, der bleibt

54.000 Dollar die Nacht. Und zwei Tage später die Erikablüte.

Helmut hat in der Royal Suite des Burj Al Arab gestanden. Im Emirates Palace in Abu Dhabi bekam er einen Cappuccino mit echtem Blattgold — „wenn du geschnauft hast, hat der Nachbar Goldstaub im Gesicht gehabt". Sein Urteil darüber ist erstaunlich klar.

„Das ist für mich eigentlich alles eine künstliche Welt. Ein Disneyland, wo Reiche für Superreiche. Zwei Tage drauf bin ich am Fuschlsee spazieren gegangen, da war gerade die Erikablüte. Ich hab mich hineingelegt zwischen die Blumen und hab runtergeschaut auf den See, der sich in allen Farben gespiegelt hat. Und dann hab ich mir gedacht: Das ist das wahre Paradies."

— Helmut Mühlbacher

Es ist leicht, so etwas zu sagen, wenn man das Gold nie gesehen hat. Helmut hat es gesehen. Deshalb zählt der Satz.

Helmut Mühlbacher sitzt auf einer Bank in einer Löwenzahnwiese, darüber eines seiner Gedichte
So sieht seine Tagesform aus: ein Foto, ein Gedicht, ein positiver Schluss.
Das stärkste Kompliment des Gesprächs

Er hat sie alle getroffen. Und ist geblieben.

Helmut hat über die Jahre die bekanntesten Namen der Branche persönlich kennengelernt — Trainer, Coaches, Bestsellerautoren. Er sagt darüber im Interview einen Satz, den man sich als Anbieter nicht schöner wünschen kann.

„Kein Einziger hat mir was anderes gesagt als du — im Gegenteil: Du hast mich sogar noch mehr gefordert. Die anderen können zwar alle gut reden und sich gut verkaufen. Aber bei dir, da hat man wirklich was."

— Helmut Mühlbacher über Wolfgang Reichl-Furthner

Und über die Ausbildung selbst hat er keine Illusionen: „Damit du bei dir das Diplom kriegst, musst du ganz schön was tun. Die Diplomarbeit, die ist nicht so ohne." Wolfgang zeigt genau diese Diplomarbeit bis heute in jedem Ausbildungsdurchgang her. Und Helmut macht daraus gerade sein nächstes Buch: „Das Wunder vom Grabensee".

Ein Stapel von Helmut Mühlbachers Gedichtbänden am Ufer eines Salzburger Sees
Was aus Helmut geworden ist

Herz und Liebe — ein Werk, das aufgegangen ist.

Helmut Mühlbacher schreibt, fotografiert und begleitet Menschen als Lebensfreude-Trainer. 15 Bücher, 3.500 Gedichte, dazu seine Fotokunst. Und sein Herzensprojekt: der Dankbarkeitsstammtisch — sein Ziel sind 1.000 davon.

„Meine 3.500 Gedichte sind nichts anderes wie ein Mentaltraining in Dichtform."

Wolfgang sagt im Gespräch: „Bleib bei deinem, mach genau deins." Wenn du sehen willst, wie das aussieht, wenn jemand genau das tut:

herzundliebe.com besuchen
Instagram: @muhlbacherhelmut →

Unbezahlte Empfehlung — Wolfgang empfiehlt Helmut und sein Werk aus Überzeugung, es fließt kein Geld.

Was du dich jetzt vielleicht fragst

Die ehrlichen Fragen — ehrlich beantwortet.

Bringt Mentaltraining wirklich was — oder ist das nur ein Motivations-Kick?
Helmut hat die Ausbildung 2008 gemacht — nicht letztes Jahr. Seit 25 Jahren schreibt er jeden Abend fünf Dinge auf, für die er dankbar ist. Seit 20 Jahren steht in seinem Kalender jeden Tag „Zeit für mich und Zeit zum Lesen". Und in seinem Kalender steht auch, wie er sich gefühlt hat: 2025 waren es 361 zufriedene Tage. Wer etwas nach fast 20 Jahren noch täglich tut, hat kein Strohfeuer erlebt.
Ich bin kein Redner, ich kenne niemanden, ich kann keine Sprachen. Ist das überhaupt was für mich?
Genau das war Helmuts Ausgangslage. Er sagt über sich selbst: „Ich präsentiere das überall — und kann aber nicht einmal Englisch. Meine Bücher gibt es auf Englisch, die kannst du ja nicht einmal selber lesen." Trotzdem hat er sein Buch im Burj Al Arab präsentiert und sitzt heute regelmäßig bei Menschen, an die andere mit ganzen PR-Abteilungen nicht herankommen. Seine Einfachheit war nie das Hindernis — sie war der Zugang.
Ist 361 zufriedene Tage im Jahr nicht einfach Schönreden?
Helmut widerspricht dem selbst am deutlichsten: „Nicht mit der rosaroten Brille anschauen." Wolfgang ergänzt: „Kein Schönreden." Helmuts Praxis ist nüchtern — am Abend den Tag Revue passieren lassen und ehrlich schauen, was überwiegt. Deshalb sind es 361 und nicht 365. Vier Tage haben nicht gepasst, und die stehen genauso im Kalender.
Wie anspruchsvoll ist die Mentaltrainer-Ausbildung wirklich?
Helmut sagt es unverblümt: „Damit du bei dir das Diplom kriegst, musst du ganz schön was tun. Die Diplomarbeit, die ist nicht so ohne." Buchzusammenfassungen, Aufgaben, eine echte Abschlussarbeit. Aus seiner Diplomarbeit entsteht gerade sein nächstes Buch. Und über die Trainer, die er sonst noch getroffen hat, sagt er: „Kein Einziger hat mir was anderes gesagt als du. Im Gegenteil: Du hast mich sogar noch mehr gefordert."
Und wenn ich gerade mitten in einer schweren Zeit stecke?
Dieses Interview zeigt, wohin ein Weg über fast zwei Jahrzehnte führen kann. Wenn sich dein Leben aber gerade schwer anfühlt — Grübeln, Erschöpfung, Überforderung —, muss der erste Schritt keine Ausbildung sein. Sanfter beginnt die 90-Tage-Transformation: 3×30 Tage, jeden Tag ein kurzer Impuls, der dich an die Hand nimmt. Ein kostenloses Webinar zeigt dir vorab, wie das funktioniert.
Ist das Mentaltraining oder Religion?
Es ist Mentaltraining — Training für gesunde Menschen, die ihr Leben bewusster gestalten wollen. Es ist keine Therapie, keine Religion und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Helmut ist ein gläubiger Mensch und schreibt Gebetsbücher — das ist seins. Er sagt selbst: „Du kannst auch sagen: Danke, liebes Leben, für alles." Die Ausbildung ist weltanschaulich offen.
Wenn dich das Interview neugierig gemacht hat

Drei Wege, es selbst zu erleben.

Helmuts Weg begann mit einer Ausbildung, in der er Bücher zusammenfassen und eine Diplomarbeit schreiben musste. Je nachdem, wie nah du rangehen willst, gibt es drei Türen.

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Wolfgang live, im Raum mit echten Menschen — bei Salzburg. Der leichteste Einstieg, wenn du erst einmal spüren willst, ob das etwas für dich ist. Erleben statt nur darüber lesen.
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Wolfgang Reichl-Furthner — Mentaltrainer
Wer das Gespräch führt

Wolfgang Reichl-Furthner — seit 20 Jahren Mentaltrainer.

30 Jahre Erwachsenenbildung. 20 Jahre Mentaltrainer. 350+ ausgebildete Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007. Keynote-Speaker, Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining.

Statt Werbeversprechen setzt er sich mit ehemaligen Teilnehmer:innen zusammen und fragt: Bringt's was? Bei Helmut steht die Antwort im Bücherregal — und in einem Kalender, in dem seit Jahrzehnten jeden Abend fünf Dankbarkeiten notiert werden. „Helmut, du bist für mich ein besonderer Mensch."

350+ Dipl. Mentaltrainer:innen Seit 2007 Österreich

Vielleicht liegt in dir auch etwas, das aufgehen will.

Wolfgang sagt im Interview: „Ich erlebe bei Teilnehmern, dass denen eine Geschichte aufgegangen ist. Nicht das Mentaltraining ist aufgegangen — sondern eines: deins." Bei Helmut waren es Bücher. Bei dir wird es etwas anderes sein. Der tiefste Einstieg ist die Ausbildung — online oder live, seit 2007 bewährt.

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350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 · Online & Live
AUFGEGANGEN

Noch ein Gespräch? Hier sind die anderen.

Jede Folge ist ein Mensch, der vor Jahren bei Wolfgang in der Mentaltraining-Ausbildung oder im Seminar war. Und jedes Mal dieselbe Frage: Hat das eigentlich etwas gebracht?

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