Neu: Er ist extra nach Deutschland gefahren, um sich anzusehen, ob überhaupt etwas dran ist. → Zum Interview → 15 Minuten mit Wolfgang

Ein Langzeit-Testimonial · Bernhard Schiemer · AUFGEGANGEN #13

„Der hat mir ein Samenkorn eingesetzt.“
Gesetzt hat es ein anderer. Aufgegangen ist es hier.

Bernhard Schiemer hat Mentaltraining nicht geglaubt. Zu wenig greifbar. Er ist deshalb extra nach Deutschland gefahren, um sich vorher ein Seminar anzuschauen. Und saß dort und dachte sich, wovon die eigentlich alle reden. Ein Satz am Schluss hat ihn im Zug nach Hause nicht mehr losgelassen. 2017 hat er bei Wolfgang angefangen.

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Ein Gespräch, kein Werbeversprechen. Bernhard sagt auch, dass es nicht glatt runtergegangen ist.
Bernhard Schiemer am Flussufer, hellblaues Hemd mit Hosenträgern, Hände in den Hüften, lacht
Bernhard Schiemer, Seewalchen am Attersee
Deutschland
dorthin ist er zuerst gefahren, um es zu prüfen
Tag 1
dachte er, er hat einen Fehler gemacht
9 Jahre
seit dem Start bei Wolfgang, seit 2017
Das Gespräch

„Bringt's was?“, gefragt bei jemandem, der es nicht geglaubt hat.

Wolfgang setzt sich für diese Reihe mit Menschen zusammen, die vor Jahren bei ihm in der Ausbildung waren, und stellt die unbequemste Frage, die es gibt: Hat das eigentlich etwas gebracht? Sein eigener Satz dazu im Video: „Es sind ja oft Leute total skeptisch zum Thema Mentaltraining gegenüber.“ Bernhard war einer davon, und zwar so gründlich, dass er erst einmal in ein anderes Bundesland gefahren ist, um sich zu vergewissern.

Sein Ausgangspunkt
„Ich muss ehrlich sagen: Ich hab es nicht geglaubt. Ist ja auch nichts Greifbares im Prinzip.“
Was ihn umgedreht hat
„Der hat mir ein Samenkorn eingesetzt.“
Nach drei Seminartagen
„Gott sei Dank, Gott sei Dank, hab ich das gemacht.“
Neun Jahre später
„Voll, absolut. Also ich mache es sofort wieder.“
Warum das ausgerechnet bei ihm zählt

Er wollte nicht überzeugt werden. Er wollte es überprüfen.

Die meisten Interviews mit Absolventinnen und Absolventen erzählen von jemandem, der offen war und gesucht hat. Dieses nicht. Bernhard war der, der zuerst einmal Beweise wollte und der bis heute sagt, dass es danach nicht glatt gelaufen ist. Genau deshalb ist sein Urteil brauchbar.

Der Einwand
„Ich kann mir darunter nichts vorstellen.“ Konnte er auch nicht: „Ist ja auch nichts Greifbares im Prinzip.“
Der Einwand
„Ich glaub nicht an sowas.“ Er hat auch nicht geglaubt. Er ist trotzdem hingefahren, um sich das anzuschauen, bevor er irgendwas bucht.
Der Einwand
„Was, wenn ich mitten drin merke, das war ein Fehler?“ Genau das hat er gedacht. Am ersten von drei Seminartagen. Am dritten hat er es anders gesehen.
Der Einwand
„Und dann läuft alles wie von selbst?“ Nein. Sein Satz dazu: „Es war schon manchmal Überwindung.“
Bernhard Schiemer steht am Flussufer und lacht
Bernhard Schiemer. Foto: privat, zur Verfügung gestellt
Wie er dazugekommen ist

Das Samenkorn hat ein anderer gesetzt. Aufgegangen ist es hier.

Bernhard wollte nichts kaufen, was er nicht einschätzen kann. Also ist er extra nach Deutschland auf ein Mentalseminar gefahren, nicht zu Wolfgang, zu einem anderen Anbieter, nur um sich das einmal anzusehen. Im Saal hat es ihn nicht abgeholt. Sein Gedanke dort, wörtlich: „Von was reden die alle?“

Am Schluss sagte der Referent etwas, das hängen blieb. Er solle einmal nachdenken, was seine Gedanken eigentlich machen. Bernhard ist mit dem Zug heimgefahren und hat auf der ganzen Strecke daran gedreht.

„Der hat mir ein Samenkorn eingesetzt.“
Bernhard Schiemer über das Seminar in Deutschland

Zu Hause hat er gesucht, wer in seiner Nähe eine Mentaltrainer-Ausbildung macht. Wolfgangs Seite war dabei. Er hat angerufen und sofort gebucht. Nicht zögernd, sondern in einem Zug: „Ich habe genau gewusst, das will ich jetzt machen. Weil wenn ich es jetzt nicht mache, dann mache ich es nie.“

Wolfgang erinnert sich im Gespräch, dass ihn genau das überrascht hat. Die meisten fragen viel und sind unsicher, was er ausdrücklich gut findet: „Ich finde es total gut, wenn jemand hinterfragt.“ Bernhard hat nicht gefragt. Er hat entschieden.

Der Kern

Es kratzt nicht an der Oberfläche. Und das ist der unbequeme Teil.

Es gibt in diesem Gespräch eine Stelle, an der Bernhard beschreibt, warum ihn das Seminar erwischt hat, obwohl er dagegen war. Angenehm war es nicht. Er ist nur nicht mehr rausgekommen, ohne dass sich etwas bewegt. Er sagt, sein Kopf habe zwischendrin überhaupt nicht gewusst, wohin: nichts versauen wollen, aber auch nicht draußen bleiben. Und irgendwann hat er sich entschieden, ganz mitzumachen.

„Das kratzt nicht an der Oberfläche, das geht schon tief.“
Bernhard Schiemer im Gespräch
Was im Gespräch hängen bleibt

Sieben Stellen, an denen es konkret wird.

Kein Konzept-Vokabular, keine Modelle. Sätze, wie sie im Gespräch gefallen sind, von Bernhard und von Wolfgang.

01
Tag eins: Fehler. Tag drei: Gott sei Dank.
Er hat sich am ersten Seminartag gedacht, er hat einen Fehler gemacht, weil es überhaupt nicht so ablief, wie er es sich vorgestellt hatte. „Aber es ist so abgelaufen, wie du es gesagt hast. Und beim dritten Seminartag hab ich mir gedacht: Gott sei Dank, Gott sei Dank, hab ich das gemacht.“ Wer im ersten Modul zweifelt, ist damit nicht allein. Und offenbar auch nicht am Ende.
02
Die Gruppe war der halbe Grund
Was ihn zuerst umgedreht hat, waren nicht die Inhalte, sondern die Leute. „Da wird wirklich auf Augenhöhe geredet, da muss sich keiner besser darstellen.“ Und was das mit einem macht, beschreibt er so: „Das vermittelt ein Gefühl: Du musst dich nicht verstellen. Du kannst einfach so sein, wie du bist.“
03
Er hat sich vorm Spiegel angeschrien
Er hat die Übungen nicht nur mitgeschrieben, er hat sie zu Hause auf sich zugeschnitten und gemacht. Auch die, bei denen man sich blöd vorkommt. „Dann hab ich mich halt einmal vorm Spiegel angeschrien, wo ich gewusst hab: Meine Frau, meine Kinder sind draußen und hören das.“ Und gleich hinterher die Pointe: „Nach dem ersten Mal hab ich es dann schon aufgeklärt.“ Sein Fazit über diese Zeit: „Es hat wirklich Früchte getragen.“
04
Ein Bild zu jedem Thema
Auf die Frage, warum er es diesmal begriffen hat, antwortet Bernhard mit der Methode, nicht mit dem Inhalt: „Du hast mir zu allem ein Bild dazu gegeben, das ich mir dann wirklich vorstellen hab können.“ Wolfgang gibt seinen eigenen Teilnehmern genau das mit: „Mach eine Metapher, mach eine Geschichte, die Leute brauchen die Vergleichsgeschichte dazu.“ Sein Grund: In einem Seminar sitzen Menschen mit sehr unterschiedlicher Vorbildung, und beide sollen am Ende dasselbe verstanden haben.
05
Wolfgang sucht sich an jedem etwas, das ihm gefällt
Bernhard beschreibt den Seminarraum beim Gasteigwirt so: „Das war, wie wenn du durch das Tor in eine andere Welt gehst. Da war es auf einmal ruhig, da war alles so warm, wohlig.“ Wolfgang löst im Gespräch auf, woher das kommt. „Ich schau mir jeden Einzelnen an und denk mir: Was gefällt mir an dem? Und wenn ich dann mit ihm rede, hab ich im Hinterkopf immer das, was mir an ihm gefällt.“
06
An sich selbst kommt man nicht überall hin
Beide reden darüber, dass Menschen, die mit anderen arbeiten, an sich selbst scheitern und deshalb ein schlechtes Gewissen haben. Wolfgang nimmt es ihnen ab: „Du bist nicht dafür geschaffen, dass du all deine Probleme so leicht selber löst. Du brauchst einen anderen, der bei dir irgendwo einen Knopf umlegt.“ Bernhards Ergänzung aus eigener Erfahrung: „Da kommen keine Retter. Das sollte man wirklich selber tun.“ Beides zusammen ist der Punkt: den ersten Schritt macht niemand für dich, den zweiten schaffst du selten allein.
07
Es heißt Training, nicht Abschluss
Neun Jahre danach macht Bernhard die Übungen immer noch, wenn zwischen zwei Terminen Zeit ist, ohne Zwang, weil es sonst nichts bringt. Wolfgang nimmt den Druck raus: „Es ist keine endgültige Geschichte. Es gibt keinen Mental-Punkt, und jetzt war's.“ Und: „Keiner kann wie eine Maschine jeden Tag 47 Übungen abarbeiten. Das haut so nicht hin.“
Wolfgang Reichl-Furthner hält im Kornfeld eine Ähre mit beiden Händen nach vorne
„Das heißt nicht, dass ich alle Steine aus dem Weg räume. Aber sie sind auf einmal zu bewältigen.“
„
Ich muss Verantwortung für mich selber übernehmen und mein Leben entscheiden.
Bernhard Schiemer · AUFGEGANGEN #13
Bernhard Schiemer im grauen Sakko, Blick in die Kamera, lacht
Bernhard Schiemer. Foto: privat, zur Verfügung gestellt
Was er heute macht

„Ich mach jetzt nonverbale Hypnose.“

Bernhard Schiemer ist heute Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder in Seewalchen am Attersee. Er betreibt die Austrian Hypnosis Academy und gibt dort Ausbildungen in Präsenz und online. Seine eigene Beschreibung im Gespräch: „Ich mach jetzt nonverbale Hypnose, das Ganze nennt sich Mesmerismus.“

Wie er dorthin gekommen ist, sagt er selbst: Nach der Mentaltrainer-Ausbildung habe es ihn weitergezogen. „Es war wie ein Sog, es hat mich in die Richtung gezogen.“ Er hat sich weitergebildet, in einer dieser Ausbildungen einen anderen Teilnehmer kennengelernt, und die beiden sind irgendwann draufgekommen, dass sie beide bei Wolfgang waren. Der andere war zum Zeitpunkt des Gesprächs gerade selbst in Wolfgangs Ausbildung.

Und dann ist da noch die Geschichte, die er im Gespräch am liebsten erzählt: Eine Klientin von ihm war im Urlaub in der Dominikanischen Republik und hat dort einer Einheimischen von ihm erzählt. Die hat ihre Sachen gepackt, ist nach Salzburg geflogen und hat ihn gesucht. Bernhards Kommentar dazu: „Es war wahnsinnig.“

Was als Nächstes kommt, ist eine Zusammenarbeit mit einer Kollegin, die ebenfalls bei Wolfgang die Ausbildung gemacht hat, und langfristig eine eigene Schule, online, mit Retreats. Wolfgangs Reaktion darauf im Video, knapp: „Gute Sache, ist eine gute Sache.“

Die Arbeit von Bernhard Schiemer als Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder ist ein eigenständiges Angebot. Sie steht in keinem Zusammenhang mit den auf dieser Seite beschriebenen Seminaren und Ausbildungen von RE-agieren, und es werden dazu hier keine Aussagen über Wirkung oder Anwendungsgebiete getroffen.
Bernhard Schiemer am Flussufer, Hände in den Hüften
Seewalchen am Attersee. Von dort ist er 2017 zu den Seminaren gefahren.
Bernhard Schiemer, Porträt im grauen Sakko
Heute Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder. „Es war wie ein Sog.“
Wolfgang Reichl-Furthner im Kornfeld mit einer Ähre in der Hand, lacht
Wolfgangs Wort für die Reihe: aufgegangen. „Ich hab oft bei meinen Teilnehmern gesehen, dass denen auch was aufgegangen ist.“
Bernhard Schiemer, Porträt im grauen Sakko
Wolfgangs Empfehlung · unbezahlt
Bernhard Schiemer
Austrian Hypnosis Academy, Seewalchen am Attersee

Am Ende jeder Folge dieser Reihe steht Wolfgangs Empfehlung für den Gast. Bei Bernhard fällt sie kurz aus und ohne Umschweife: „Wirklich toi, toi, toi, alles Gute, dass das auch richtig gut funktioniert.“

„Ich mach jetzt nonverbale Hypnose, das Ganze nennt sich Mesmerismus.“

Bernhard Schiemer ist Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder. Über die Austrian Hypnosis Academy gibt er Ausbildungen in Präsenz und online.

austrian-hypnosis-academy.com →
Transparenz: unbezahlte Empfehlung, keine Provision, keine Kooperation. Bernhard Schiemer hat 2017 bei Wolfgang Reichl-Furthner mit der Mentaltrainer-Ausbildung begonnen und sie mit dem Diplom abgeschlossen. Sein heutiges Angebot ist eigenständig, gehört nicht zu RE-agieren und ist nicht Gegenstand dieser Seite.
Häufige Fragen

Was Menschen an dieser Stelle meistens fragen.

Ich glaube nicht wirklich daran. Ist das ein Ausschlussgrund?
Bernhard Schiemer hat auch nicht daran geglaubt. Sein Satz dazu: „Ich muss ehrlich sagen, ich hab es nicht geglaubt.“ Sein Einwand war, dass Mentaltraining nichts Greifbares ist. Er ist deshalb extra nach Deutschland auf ein Seminar gefahren, um sich das erst einmal anzusehen, bevor er irgendetwas bucht. Wolfgang sagt im Gespräch dazu: „Ich finde es total gut, wenn jemand hinterfragt und sich nicht ganz sicher ist.“
Wie schnell hat sich bei ihm etwas gezeigt?
Nicht am ersten Tag. Bernhard beschreibt es genau umgekehrt: „Beim ersten Seminartag hab ich mir gedacht: ich glaub, ich hab einen Fehler gemacht.“ Erst am dritten Tag kippte es: „Gott sei Dank, Gott sei Dank, hab ich das gemacht.“ Und er sagt ausdrücklich, dass es danach nicht glatt weiterging: „Man will es auch nicht klasse reden, dass das ganz glatt runtergegangen ist. Es war schon manchmal Überwindung.“ Das ist seine persönliche Schilderung, keine zugesicherte Eigenschaft der Ausbildung.
Muss man danach als Mentaltrainer arbeiten?
Nein. Bernhard Schiemer arbeitet heute als Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder, also mit einer anderen Methode als der, die er bei Wolfgang gelernt hat. Er beschreibt die Ausbildung im Gespräch als den Anfang eines Weges, nicht als dessen Ziel: „Dass ich heut da bin, wo ich bin, der Weg, den hast du mir geebnet.“ Wolfgang sagt dazu, sein Ziel sei ausdrücklich nicht, dass jemand ihn kopiert: „Man braucht mich kein zweites Mal.“
Was hat er zu Hause konkret gemacht?
Er hat die Übungen auf sich zugeschnitten und sie tatsächlich gemacht, auch die unbequemen. Die Szene, die er im Gespräch erzählt: „Dann hab ich mich halt einmal vorm Spiegel angeschrien, wo ich gewusst hab: meine Frau, meine Kinder sind draußen und hören das.“ Und die Pointe gleich hinterher: „Nach dem ersten Mal hab ich es dann schon aufgeklärt.“ Sein Fazit zu dieser Zeit: „Es hat wirklich Früchte getragen.“
Wie lange ist das her, und was ist geblieben?
Bernhard hat 2017 mit dem Mentaltraining begonnen, im Gespräch rechnen die beiden auf neun Jahre hoch. Geblieben ist die Praxis: Er macht die Übungen bis heute, auch zwischen zwei Terminen, wie er sagt, ohne Zwang, weil es sonst nichts bringe. Wolfgangs Einordnung dazu: „Es ist keine endgültige Geschichte. Es gibt keinen Mental-Punkt, und jetzt war's.“
Was macht Bernhard Schiemer heute?
Er ist Hypnotiseur und Hypnose-Ausbilder in Seewalchen am Attersee und betreibt die Austrian Hypnosis Academy mit Ausbildungen in Präsenz und online. Seine eigene Beschreibung im Gespräch: „Ich mach jetzt nonverbale Hypnose, das Ganze nennt sich Mesmerismus.“ Das ist ein eigenständiges Angebot, es gehört nicht zu RE-agieren, und auf dieser Seite werden dazu keine Aussagen über Wirkung oder Anwendungsgebiete getroffen. Seine Website: austrian-hypnosis-academy.com
Er hatte eine schwierige Zeit. Hat das Mentaltraining daran etwas geändert?
Darüber sprechen die beiden im Video bewusst nicht. Wolfgang sagt an der Stelle ausdrücklich: „Wir müssen nicht drüber reden, muss ja nicht jeder wissen.“ Bernhard bestätigt nur, dass es eine schwierige Zeit war. Auf dieser Seite wird deshalb kein Zusammenhang zwischen dieser Zeit und dem Mentaltraining behauptet oder nahegelegt. Was Bernhard selbst als seine Erkenntnis nennt, ist eine Haltung: „Ich muss Verantwortung für mich selber übernehmen und mein Leben entscheiden.“
Und wenn es mir gerade wirklich schlecht geht?
Dann ist ein Seminar nicht der erste Schritt. Wenn dich Grübeln, Erschöpfung oder eine seelische Belastung über längere Zeit begleiten, wende dich bitte zuerst an deine Hausärztin, deinen Hausarzt, an eine Psychotherapeutin oder eine Beratungsstelle. Mentaltraining ist Training für gesunde Menschen, die ihr Leben bewusster gestalten wollen. Es ist keine Therapie und ersetzt keine Behandlung.
Wenn du es auch erst prüfen willst

Bernhard ist dafür nach Deutschland gefahren. Bei dir reicht ein Telefonat.

Bernhard hat sich damals nicht überreden lassen. Er ist extra in ein anderes Land gefahren, hat sich hingesetzt und selber geschaut, ob da überhaupt was dran ist. Das finde ich bis heute die richtige Art, so eine Sache anzugehen.

Nur: Die Fahrt war die aufwendige Variante. Heute reicht dafür ein Telefonat.

Wenn es bei dir irgendwas gibt, das seit Jahren gleich läuft, und du merkst beim Zuschauen, dass du das eigentlich so nicht mehr willst, dann musst du dafür nicht gleich in einen Zug steigen, sondern nimmst dir die fünfzehn Minuten und wir reden.

So laufen die 15 Minuten
  1. Du suchst dir im Kalender einen Termin aus. Die Bestätigung kommt per Mail.
  2. Du erzählst, was bei dir ansteht. Ich hör nicht nur zu, ich hör hin.
  3. Am Ende sag ich dir ehrlich, ob ich der Richtige dafür bin. Und wenn nicht, sag ich dir auch das.
Du musst dafür nichts vorbereiten und nichts glauben. Was du brauchst, hast du schon: deine Skepsis und eine Viertelstunde. Bernhard hat mit derselben Skepsis angefangen, nur hat ihn seine damals eine Zugfahrt gekostet.
Wolfgang Reichl-Furthner im Kornfeld, Hand auf der Brust, lacht
Wolfgang Reichl-Furthner
15 Minuten · kostenlos · du suchst dir den Termin aus
Ein kostenloses Gespräch mit Wolfgang Reichl-Furthner über Mentaltraining. Es geht dabei nicht um Hypnose. Das ist Bernhard Schiemers eigenes Fachgebiet und hat mit RE-agieren nichts zu tun. Mentaltraining ist keine Therapie: Wenn dich Grübeln, Erschöpfung oder eine seelische Belastung über längere Zeit begleiten, wende dich bitte zuerst an deine Hausärztin, deinen Hausarzt oder eine Beratungsstelle.
Wolfgang Reichl-Furthner im Kornfeld, Arme verschränkt, lacht
Wolfgang Reichl-Furthner führt die Gespräche der Reihe AUFGEGANGEN.

Wer da fragt: Wolfgang Reichl-Furthner

Mentaltrainer, Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining. Seit 2007 bildet er Mentaltrainer:innen aus. Über 350 haben inzwischen ihr Diplom.

Was er dabei ausdrücklich nicht will, sagt er in diesem Gespräch deutlich: „Man braucht mich kein zweites Mal. Einmal ist genug.“ Sein Anspruch ist ein anderer: dass jemand seinen eigenen Weg gehen kann. Sein Bild dafür: „Das heißt nicht, dass ich alle Steine aus dem Weg räume. Aber sie sind auf einmal zu bewältigen.“ Und: „Ich hab, glaub ich, das Händchen dafür, die idealen Bausteine zur Verfügung zu stellen.“

Die Reihe AUFGEGANGEN ist der Versuch, die eigene Arbeit ehrlich zu prüfen: Er setzt sich mit Menschen zusammen, die vor Jahren bei ihm waren, und fragt sie, was davon übrig ist. Das Wort selbst hat er gewählt, weil er es bei seinen Teilnehmern gesehen hat: „Manchmal auch eine Erkenntnis, wo man sagt: Oh wow, jetzt hab ich was verstanden.“

350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 Reihe AUFGEGANGEN

Er hat es nicht geglaubt. Und ist trotzdem hingefahren.

Bernhard hat sich für seine Antwort in einen Zug gesetzt und ist in ein anderes Land gefahren, bevor er irgendwo zugesagt hat. Wenn dich an diesem Gespräch eine Stelle erwischt hat, dann fang kleiner an als er. Fünfzehn Minuten am Telefon kosten dich nichts, und den Termin suchst du dir selber aus.

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15 Minuten · kostenlos · Wolfgang Reichl-Furthner, 350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007
AUFGEGANGEN

Noch ein Gespräch? Hier sind die anderen.

Jede Folge ist ein Mensch, der vor Jahren bei Wolfgang in der Mentaltraining-Ausbildung oder im Seminar war. Und jedes Mal dieselbe Frage: Hat das eigentlich etwas gebracht?

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