Neu: Zehn Jahre nach dem ersten Onlinekurs — was davon steht heute noch im Alltag? → Zum Interview

Ein Langzeit-Testimonial · Barbara Treben · AUFGEGANGEN #08

„Ein Jahr, das meine Welt auf den Kopf gestellt hat.
Im positiven Sinne.“

2016 hat Barbara Treben mit dem Online-Mentaltraining angefangen. 52 Wochen, jeden Dienstag ein neues Thema. Heute lebt sie in einem anderen Bundesland, arbeitet in ihrer eigenen Praxis und sagt Sätze wie „jeder Tag ist ein Geschenk“. Dazwischen liegen zehn Jahre — und ziemlich viel eigene Arbeit.

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Ein Gespräch, kein Werbeversprechen. Barbara sagt auch klar, was niemand für einen erledigen kann.
Barbara Treben in ihrem Praxisraum, im Hintergrund die Behandlungsliege
Barbara Treben in ihrer Praxis. Zehn Jahre nach der ersten Kurswoche.
2016
Start mit dem Online-Mentaltraining
52
Wochen, jeden Dienstag ein Thema
2020
Diplom als Mentaltrainerin
Das Gespräch

„Bringt's was?“ — gefragt nach zehn Jahren.

Wolfgang sucht sich für diese Reihe Menschen, die vor langer Zeit bei ihm im Seminar waren, und stellt ihnen die unbequemste Frage, die es gibt: Hat das eigentlich etwas gebracht? Barbara antwortet in der ersten Minute — und braucht danach zwanzig, um zu erklären, warum. Das ganze Gespräch dauert knapp 24 Minuten.

Die Antwort in Minute eins
„Ja, das bringt total was.“
Der Ausgangspunkt
„Man ist im Hamsterrad drinnen, man muss immer funktionieren und viel leisten, damit ich geliebt werde.“
Das Prinzip
„Es ist alles immer eine Entscheidung. Auch eine Entscheidung nicht zu fällen ist eine Entscheidung.“
Die Grenze
„Ich geb ein Schubserl mit. Aber Tun ist immer nur das, was derjenige selber machen muss.“
Warum das schwer zu glauben ist

„Bei mir passt eh alles.“ Genau das ist die Stelle.

Barbara war nicht am Boden, als sie angefangen hat. Sie sagt es selbst: „Ich war jetzt nicht total unglücklich.“ Und genau deshalb ist ihre Geschichte für die meisten Menschen anschlussfähiger als jede Absturz-Erzählung.

Der Einwand
„So schlimm ist es bei mir nicht.“ Wolfgangs Bild dazu: Unten in der Wohnung ist nur ein Wasserfleck an der Decke. Oben steht der Dachstuhl schon im Wasser.
Der Einwand
„Ich hab die Konsequenz nicht.“ Wolfgangs Gegenfrage: Schaust du täglich auf Instagram? Rauchst du täglich? Dann ist Konsequenz da. Nur woanders.
Der Einwand
„Wann soll ich das jeden Tag machen?“ Barbaras Antwort: „Das sind oft nur 5 Minuten in der Früh, 5 Minuten am Abend.“
Der Einwand
„Dann macht das wer für mich.“ Barbara: „Den Weg bereiten ist ja eh okay. Aber gehen muss man selber.“
Barbara Treben mit ihrem Diplom als Mentaltrainerin, daneben Wolfgang Reichl-Furthner
2020: Barbara Treben mit dem Diplom. Angefangen hat sie vier Jahre davor — allein vor dem Bildschirm.
Wie sie dazugekommen ist

Ein Onlinekurs, als das noch niemand gemacht hat.

2016 waren Onlinekurse kein Standard, sondern eine Kuriosität. Barbara hat trotzdem angefangen — und hat sich für die Variante entschieden, die langsamer war: 52 Wochen, jede Woche ein Thema, freigeschaltet immer dienstags.

„Dienstag war der Tag, wo es für mich freigeschaltet war. Ich hab hingefiebert: Was kommt heut für ein neues Thema?“
Barbara Treben im Interview

Sie hat die Woche darauf mit dem Thema gearbeitet, mit den Checklisten, schriftlich. Dann kam der Satz, den man auch heute noch von Teilnehmer:innen hört: „Irgendwann gönne ich mir ein Live-Seminar bei dir.“ Aus dem einen Wochenende wurde die komplette Ausbildung.

Wolfgang hatte damals auch die Variante im Angebot, in der man alles auf einmal freigeschaltet bekommt. Sein Urteil dazu im Gespräch ist eindeutig: Die Leute wollen dann alles gleich reinschießen — und danach ist Ruhe.

Der Kern

Sie hat nicht aufgehört, als es angenehm wurde.

Der Unterschied zwischen Barbara und den meisten, die einen Kurs kaufen, ist nicht das Talent und nicht die Zeit. Es ist eine Kleinigkeit, die sie beiläufig erwähnt: Sie macht die Morgenroutine heute noch. Dankbarkeit, Erfolgstagebuch, und an schlechten Tagen abends noch einmal draufschauen, wie es beim nächsten Mal besser geht.

„Das trägt bis heute seine Früchte.“
Barbara Treben über das, was sie 2016 begonnen hat
Was im Gespräch hängen bleibt

Sechs Sätze, die den Unterschied erklären.

Kein Konzept-Vokabular, keine Modelle. Das sind Sätze, wie sie im Gespräch gefallen sind — von Barbara und von Wolfgang.

01
Wöchentlich schlägt „alles auf einmal“
Barbara hat bewusst das Wochenprogramm gewählt. Ein Thema, dann eine Woche Zeit damit. Wolfgang sagt dazu: Wer alles auf einmal bekommt, schießt es einmal rein — und dann ist gut.
02
Der Start entscheidet den ganzen Tag
„Die Pole Position sichern“, nennt sie das. Wolfgangs Bild dazu: Vor der Garage stehen zwei Autos. Das nette und das drängelnde. Du entscheidest in der Früh, in welches du einsteigst — und mit dem fährst du dann den ganzen Tag.
03
Nicht entscheiden ist auch entscheiden
„Es ist alles immer eine Entscheidung. Auch eine Entscheidung nicht zu fällen ist eine Entscheidung.“ Sie sagt dazu: Auch dann entscheide ich mich für etwas — nämlich dafür, dass ich es nicht mache.
04
Ein Schubserl ist kein Auftrag
„Es hilft nichts, eine Stunde zu mir zu kommen und zu glauben, ich verändere die ganze Welt.“ Ihre Formulierung dafür ist die ehrlichste im ganzen Gespräch: „Ich geb ein Schubserl mit. Aber Tun ist immer nur das, was derjenige selber machen muss.“
05
„Es passt schon“ ist die Gefahr
Beide sind sich hier einig. Wolfgang: Menschen ändern meist erst dann etwas, wenn wirklich etwas aus den Fugen gerät. Barbara: „Es geht schon — aber dabei hätt man ja so viel mehr Möglichkeiten.“
06
Konsequenz hast du längst
Wolfgangs schärfstes Argument: Ein Raucher raucht jeden Tag, mehrmals. Das ist Konsequenz. Die Frage ist nicht, ob sie da ist — sondern wofür du sie einsetzt.
„
Und jetzt lebe ich ein ganz anderes Leben, in einem ganz anderen Bundesland, verheiratet mit der großen Liebe meines Lebens. Jeder Tag ist ein Geschenk.
Barbara Treben · AUFGEGANGEN #08
Barbara Treben in ihrer Praxis bei einer Cranio-Sacral-Behandlung
Was daraus geworden ist

Aus dem Bürojob wurde ein eigener Raum.

Barbara hat lange in einem Büro gearbeitet. Ihre Beschreibung davon ist kurz: „so ein stupider Bürojob“ — nicht, weil die Arbeit nichts wert war, sondern weil sie für sie nicht mehr gestimmt hat.

Heute hat sie eine eigene Praxis. Ihr Konzept heißt „Reset to You“. Sie arbeitet mit Cranio-Sacral, mit Bachblüten und mit Mentaltraining, und sie hat eine Ausbildung als Trainerin für Stress- und Burnoutprävention.

Warum „Reset“? Wolfgang hat im Gespräch nachgehakt, weil das Wort auch Angst machen kann — wer auf Reset drückt, verliert ja etwas. Sein Gegenbild: Wer den Computer neu aufsetzt, ist danach froh. Die Altlasten sind weg, die Programme, die man seit Jahren nicht mehr gebraucht hat, auch. Und das Ding läuft wieder.

Barbara Trebens Praxisleistungen sind nicht Gegenstand dieser Seite und stehen in keinem Zusammenhang mit den hier beschriebenen Seminar- und Ausbildungsangeboten von RE-agieren.
Der Praxisraum von Barbara Treben mit der Behandlungsliege
Der Raum, den sie sich aufgebaut hat.
Barbara Treben bei der Arbeit, die Hände am Kopf eines Klienten
Cranio-Sacral — eine der Methoden, mit denen sie arbeitet.
Nahaufnahme: Barbara Trebens Hände an der Stirn eines Klienten
Dazu kommt das Mentale — aus dem Gespräch, nicht aus der Technik.

Aufnahmen von Barbara Treben bei der Arbeit: David Hacker, 4653 Eberstalzell.

Barbara Treben an ihrem Praxistisch im Gespräch, sie zeigt Unterlagen
Wolfgangs Empfehlung · unbezahlt
Barbara Treben
Reset to You

Wolfgang erzählt im Gespräch, dass er selbst mit Cranio-Sacral in Berührung gekommen ist — als Skeptiker, wie er sagt, und ziemlich überrascht davon. Seine Empfehlung im Video gilt der Methode und Barbara. Bezahlt wurde dafür nichts, und das sagt er im Video auch selbst.

„Ich kann wirklich jedem empfehlen: Cranio-Sacral — schaut dort einfach mal rein.“

Umgekehrt gilt das übrigens auch. Auf die Frage, worauf man beim Einstieg ins Mentaltraining achten soll, sagt Barbara „am besten bei dir“ — worauf Wolfgang sofort nachhakt: „Das ist dir nicht bezahlt, gell.“ Antwort: „Nicht bezahlt, ja. Genau richtig.“

Zu Barbaras Seite →
Barbara Treben auf Instagram: @craniosacraltreben
Transparenz: unbezahlte Empfehlung, keine Provision, keine Kooperation. Barbara Treben ist Absolventin der Mentaltrainer-Ausbildung.
Häufige Fragen

Was Menschen an dieser Stelle meistens fragen.

Bringt Mentaltraining wirklich etwas — oder ist das nach zwei Wochen wieder weg?
Barbara Treben hat 2016 begonnen. Das Interview wurde 2026 aufgenommen. Sie beschreibt darin, welche Routinen aus dem Programm bis heute in ihrem Alltag stehen — Dankbarkeit und ein Erfolgstagebuch. Das ist kein Beweis für eine Wirkung bei anderen Menschen. Es ist eine einzelne Erfahrung, erzählt von jemandem, der seither zehn Jahre damit gelebt hat.
Reicht ein Onlinekurs, oder muss man live dabei sein?
Barbara hat online angefangen, 2016, als Onlinekurse noch die Ausnahme waren. Erst danach kam das Live-Seminar, dann die komplette Ausbildung. Für sie war die wöchentliche Taktung entscheidend: „Dienstag war der Tag, wo es für mich freigeschaltet war“ — und sie hat die Woche darauf mit dem Thema gearbeitet. Ihr eigenes Fazit lautet, dass genau dieser Rhythmus für sie gepasst hat.
Was hat sich bei ihr konkret verändert?
Sie beschreibt es selbst so: vorher ein Bürojob, der nicht mehr gepasst hat, und das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Heute lebt sie in einem anderen Bundesland, ist verheiratet und arbeitet in ihrer eigenen Praxis. Ihr Satz dazu im Gespräch: „Jeder Tag ist ein Geschenk.“ Das sind ihre Worte über ihr Leben, keine zugesicherte Eigenschaft eines Seminars.
Ich habe keine Zeit für so etwas. Wie viel ist das täglich?
Barbara sagt im Gespräch: „Das sind oft nur 5 Minuten in der Früh, 5 Minuten am Abend.“ Wolfgangs Argument dazu ist das mit der Konsequenz: Wer täglich auf Instagram schaut oder täglich raucht, ist bereits konsequent. Die Frage sei nicht, ob Konsequenz da ist, sondern wofür sie eingesetzt wird.
Was macht Barbara Treben heute beruflich?
Sie führt eine eigene Praxis. Ihr Konzept heißt „Reset to You“ und verbindet Cranio-Sacral, Bachblüten und Mentaltraining; zusätzlich hat sie eine Ausbildung als Trainerin für Stress- und Burnoutprävention. Diese Leistungen sind nicht Gegenstand dieser Seite und stehen in keinem Zusammenhang mit den hier beschriebenen Seminar- und Ausbildungsangeboten.
Und wenn es mir gerade wirklich schlecht geht?
Dann ist ein Seminar nicht der erste Schritt. Wenn dich Grübeln, Erschöpfung oder eine seelische Belastung über längere Zeit begleiten, wende dich bitte zuerst an deine Hausärztin, deinen Hausarzt, an eine Psychotherapeutin oder eine Beratungsstelle. Mentaltraining ist Training für gesunde Menschen, die ihr Leben bewusster gestalten wollen — es ist keine Therapie und ersetzt keine Behandlung.
Die drei Wege

Barbaras Reihenfolge war: online, dann live, dann Ausbildung.

Sie hat nicht mit dem größten Schritt angefangen. Sie hat mit dem kleinsten angefangen und ist drangeblieben. Diese drei Wege gibt es heute noch — und man kann sie in genau dieser Reihenfolge gehen.

Der Einstieg
Mentaltraining Basismodul 1
€ 4982 Tage · Modul 1 der Ausbildung
Ein Live-Wochenende. Das, was Barbara sich damals „gegönnt“ hat, nachdem sie ein Jahr online gearbeitet hatte. Kein Vorwissen nötig.
Zu Basismodul 1 →
Ihr Weg
Der Weg von Barbara
Mentaltrainer-Ausbildung online
€ 1.998
Die Ausbildung zum/zur Dipl. Mentaltrainer:in, im eigenen Tempo. Genau der Rahmen, in dem Barbara 2016 begonnen hat — Woche für Woche, mit Unterlagen zum schriftlichen Mitarbeiten.
Ausbildung ansehen →
Für die Gruppe
Mentaltrainer-Ausbildung live
€ 2.998Online-Ausbildung + Basismodul 1 + 2 · einzeln € 3.194
Dieselbe Ausbildung, aber in Präsenz, mit Gruppe und mit Übungen aneinander. Für alle, die sich beim Lernen lieber ins Zimmer setzen als vor den Bildschirm.
Ausbildung ansehen →
Wolfgang Reichl-Furthner, Mentaltrainer und Inhaber des RE-agieren Instituts
Wolfgang Reichl-Furthner — führt die Gespräche der Reihe AUFGEGANGEN.

Wer da fragt: Wolfgang Reichl-Furthner

Mentaltrainer, Inhaber des RE-agieren Instituts für Mentaltraining. Seit 2007 bildet er Mentaltrainer:innen aus — über 350 haben inzwischen ihr Diplom.

Er beschreibt sich selbst als früheren Skeptiker: „Ich war so ein Skeptiker, unglaublich, schrecklich.“ Und er erzählt in diesem Gespräch auch von seinem eigenen Burnout — davon, dass er geschaut hat, dass für alle anderen alles passt, und sich selbst dabei aus dem Blick verloren hat.

Die Reihe AUFGEGANGEN ist der Versuch, die eigene Arbeit ehrlich zu prüfen: Er setzt sich mit Menschen zusammen, die vor Jahren bei ihm waren, und fragt sie, was davon übrig ist.

350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 Reihe AUFGEGANGEN

Ein Thema pro Woche. Zehn Jahre später erzählt sie davon.

Barbara hat 2016 mit dem Kleinsten angefangen, was möglich war — und ist drangeblieben. Wenn du wissen willst, was in diesem Programm drinsteht: Das ist der Weg, den sie gegangen ist.

Die Mentaltrainer-Ausbildung ansehen →
350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 · Online & Live
AUFGEGANGEN

Noch ein Gespräch? Hier sind die anderen.

Jede Folge ist ein Mensch, der vor Jahren bei Wolfgang in der Mentaltraining-Ausbildung oder im Seminar war. Und jedes Mal dieselbe Frage: Hat das eigentlich etwas gebracht?

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