Gedanken zum Mitnehmen: Ein Interview darüber, was 17 Jahre nach dem Mentaltraining noch übrig ist — mitten im laufenden Betrieb. → Zum Interview

Ein Langzeit-Testimonial · Alexandra Haigerer · AUFGEGANGEN #06

„Bringt Mentaltraining wirklich was?" Bei ihr geht man nicht nur mit Blumen nach Hause.

Das sagen Alexandra Haigerers Kundinnen, nicht sie selbst: „Ich nehm nicht nur ein Werkstück mit heim — ich hab das Gefühl mit heim gekriegt." Zum Mentaltraining ging sie rund 2009, mit einem sehr bescheidenen Motiv: einmal für sich. 17 Jahre später steckt es in ihrer Lehrlingsausbildung, in ihren Gesprächen und in der Trauerbinderei.

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36 Minuten Gespräch im Garten · kein Skript, kein Werbeversprechen
Alexandra Haigerer lacht in der Tür ihres Ladens, im Arm ein großer Strauß aus Hortensien und Zierkohl
Alexandra Haigerer — Blütenpracht · Der kleine Gartenladen, Mattighofen
~ 2009
war sie im Mentaltraining — seither läuft es im Betrieb mit
25 Jahre
selbständig mit Blumen, davon gut 20 in Mattighofen
70 %
von Wolfgangs Teilnehmer:innen kommen über eine Empfehlung — Alexandra hat viele geschickt
Schau es dir selbst an

Im Garten gefragt: „Bringt's was?"

Wolfgang setzt sich mit ehemaligen Teilnehmer:innen zusammen, statt Werbeversprechen zu machen. Alexandra war rund 2009 da. Was ist davon übrig? Ein Gespräch von 36 Minuten, aufgenommen bei ihr im Garten — sein Hund war auch dabei.

Das Gespräch in 4 Kernaussagen

  • 1.Auf die Frage, die jede Folge eröffnet, antwortet sie ohne Pause: „Es hat auf jeden Fall was gebracht, ja."
  • 2.Hingegangen ist sie ohne große Erwartung: „Wenn es sonst schon nichts bringt, dann hat es wenigstens mir was gebracht."
  • 3.Gelandet ist es woanders, als sie dachte — nämlich in ihrer Arbeit: „Mentaltraining war gleichzeitig beim Blumenkauf mit inbegriffen."
  • 4.Einen Satz aus dem Seminar zitiert sie 17 Jahre später wörtlich — und gibt ihn an ihre Lehrlinge weiter: „Ihr seid der Michelangelo eures Lebens."
Vielleicht kennst du diese Sätze

„Schöne Sache. Aber wann bitte soll ich das machen?"

Alexandra hatte, als sie hingegangen ist, ein Geschäft, Mitarbeiterinnen und laufend Lehrlinge. Der Grund, warum die meisten nicht gehen, ist selten Desinteresse. Meistens sind es diese vier Sätze.

Der Zeit-Satz
„Ich hab einen Betrieb." Stimmt. Alexandra hatte ihn auch — und ist trotzdem hin. Sie sagt nicht, dass es leicht war. Sie sagt, dass es sich ausgezahlt hat.
Der Nutzen-Satz
„Was soll mir das im Geschäft bringen?" Ihre eigene Erwartung war null: „Wenn es sonst schon nichts bringt, dann hat es wenigstens mir was gebracht."
Der Schubladen-Satz
„Ich will da in keine Schiene reingeraten." Alexandra kennt das Urteil aus dem Ort. Sie hat sich dagegen entschieden, sich davon leiten zu lassen.
Der Vergesslichkeits-Satz
„Nach drei Wochen weiß ich davon eh nichts mehr." Sie zitiert im Interview Sätze aus dem Seminar. Wörtlich. Nach 17 Jahren.

Was sie im Interview beschreibt, ist kein zusätzlicher Punkt im Kalender. Es ist etwas, das in Gespräche hineingerutscht ist, die sie ohnehin jeden Tag führt — mit Lehrlingen, mit Kundinnen, mit Menschen, die gerade jemanden verloren haben.

Alexandra Haigerer lacht und hält einen großen, selbst gebundenen Strauß in die Kamera
Alexandra in ihrer Werkstatt — dort, wo es seit 17 Jahren mitläuft.
Wie es dazu kam

Sie hat sich das nicht gesucht. Es ist ihr dreimal vor die Füße gefallen.

Alexandra Haigerer hatte sich vorher nie mit Mentaltraining beschäftigt. Sie führte ihr Blumengeschäft, bildete Lehrlinge aus, hatte Mitarbeiterinnen. Dann tauchte Wolfgang über Monate immer wieder in ihrem Umfeld auf — ohne dass sie danach gesucht hätte.

„Wenn es mir das so herschmeißt und quasi direkt vor die Füße legt, dann sollte ich mir das vielleicht ein bisschen genauer anschauen."
Alexandra Haigerer im Interview

Wolfgang kennt das Muster und benennt es im Gespräch trocken: „Spätestens wenn es das dritte Mal da ist, muss man sagen: Jetzt schau ich mir das an." Manche gingen darüber hinweg — dabei sei es ein Wink gewesen.

Also ging sie hin. Für sich. Was dann passierte, hatte sie so nicht geplant: Sie merkte, dass der größere Teil des Nutzens gar nicht bei ihr landete, sondern im Umgang mit den Menschen um sie herum — mit den Lehrlingen, den Mitarbeiterinnen, den Kundinnen.

Danach besuchte sie die Mentaltrainer-Ausbildung — damals ausschließlich in Präsenz, eine Online-Variante gab es noch gar nicht. Die Abschlussprüfung hat sie nicht abgelegt; die Floristik hat sie wieder eingeholt. Sie erzählt das im Interview ohne jedes Bedauern, mit einem Satz, der besser ist als jedes Diplom: „Ich glaube, dass man sowieso immer in Ausbildung ist."

Der Kern des Gesprächs

Es war kein Zauberspruch. Es waren drei Wörter, die sie loswerden musste.

Wenn man Alexandra fragt, was am schwersten war, kommt keine Methode und keine Übung. Es kommen drei kleine Wörter, die fast jeder ständig sagt.

„Das war wirklich der härteste Brocken: dieses nie, nicht und kein."
Alexandra Haigerer — sie sagt, sie habe lange gebraucht, bis es saß.

Die Auflösung ist Wolfgangs Standardsatz aus dem Seminar, und sie ist unspektakulär: Sag, was du willst — nicht, was du nicht willst. Alexandra zieht daraus aber sofort die unbequeme Konsequenz:

„Man muss sich natürlich zuerst mal damit auseinandersetzen, dass ich überhaupt weiß, was ich will."
Alexandra Haigerer im Interview

Was daraus im Alltag wurde, beschreibt sie handwerklich: „Man ist auch ein bisschen achtsamer mit den Worten. Hoppala, noch mal zurück — ich muss den Satz neu formulieren." Wolfgang sagt dazu, dass genau dieses Zurücknehmen fehle: Die meisten ließen einen Satz stehen, obwohl sie im selben Moment merken, dass er nicht stimmt. „Das ist dann wie ein Besiegeln."

Und dann macht Alexandra etwas, das in diesem Gespräch dauernd passiert: Sie übersetzt es zurück in ihr Handwerk.

„Der Satz passt mir nicht rein, die Blume passt mir nicht rein — zack, weg, und wir gehen auf ein Neues."
Alexandra Haigerer
Wolfgang Reichl-Furthner steht in einem reifen Kornfeld und hält eine Ähre in der Hand
Die Reihe heißt AUFGEGANGEN, weil Wolfgang wissen wollte, was aus dem geworden ist, was er gesät hat. Bei einer Floristin wird das Bild wörtlich.
Was Alexandra mitgenommen hat

Sechs Dinge, die sie bis heute benutzt.

Nichts davon ist spektakulär. Alles davon ist Seminarinhalt. Und sie erzählt es 17 Jahre später, ohne nachdenken zu müssen.

01
Sag, was du willst
Der härteste Brocken: „nie", „nicht", „kein" abzulegen. Sie sagt, das habe lange gedauert — und heute laufe es. Der Preis dafür: erst einmal wissen, was man überhaupt will.
02
Erst bei sich — dann beim anderen
„Nimm halt den und den Ankerpunkt ein bisschen fest." Sie setzt ihn bei sich selbst, mitten in einem ganz normalen Arbeitstag. Wolfgangs Regel dazu im Interview: erst stimmig werden — weitergeben kann man nur, was man selber hat.
03
Der Michelangelo
Wolfgangs Satz aus dem Seminar: „Ihr seid der Michelangelo eures Lebens." Alexandra zitiert ihn wörtlich — und wendet ihn seit Jahren bei jedem Lehrling an. „Du entscheidest selber."
04
Nachkorrigieren ist erlaubt
Ihr Prüfinstrument ist das Bauchgefühl: „Ich glaube, dass das Bauchgefühl immer noch das Allerwichtigste ist." Und wenn es nein sagt, wird zurückgenommen — der Satz wie die Blume.
05
Anker an echten Orten
Sie hat sich Ankerpunkte nicht nur im Kopf gesetzt, sondern an realen Plätzen im Kobernaußerwald. „Ich geh dann dorthin — und schon bin ich wieder in dieser Energie drinnen."
06
Es ist ein Training, kein Schalter
Ihr eigener Vergleich, und er ist der ehrlichste Satz der Folge: „Nur weil ich heute einmal im Fitnessstudio bin, hab ich morgen nicht die top sportliche Figur." Je mehr sie investiert hat, desto schneller ging es.
„
Du hast zu uns immer gesagt:
Ihr seid der Michelangelo eures Lebens.
Alexandra Haigerer zitiert einen Satz aus dem Seminar — 17 Jahre später, wörtlich
Ein herzförmiges Trauergesteck aus roten Rosen, Efeu und Weidenzweigen auf einem Holztisch
Die unerwartetste Anwendung

Wo es bei ihr am meisten zählt.

Zur Floristik gehört die Trauerbinderei. Menschen kommen in ihr Geschäft, denen gerade jemand aus dem Leben gerissen wurde, und es muss ein Gespräch geführt werden. Alexandra sagt, das sei die Stelle, an der sie das Mentaltraining am deutlichsten anwendet.

Ihr Weg dahin war ein eigenes Erlebnis: Als ein enger Freund plötzlich starb, band sie den Kranz selbst. „Bei jeder Blume fällt dir was anderes ein" — sie weinte und lachte gleichzeitig, hörte seine Musik, gab viel in den Kranz hinein. Als er dann am Grab lag, war für sie ein großes Stück Trauerarbeit erledigt, „weil ich es ja mitgegeben hab".

Seither fragt sie ihre Kundinnen und Kunden: „Möchtest du dabei sein? Magst du selber mitmachen, ein paar Blumen hinlegen, was tun?" Es werde, sagt sie, gern angenommen.

Wolfgang dazu im Gespräch: Echte Trauerarbeit habe unsere Gesellschaft weitgehend verlernt — „und dann die ewig hinausgezogene. Kein Verstorbener möchte eine jahrelange Trauer."

Hier geht es um das gemeinsame Gestalten eines Abschieds mit Blumen — nicht um Trauerbegleitung, Beratung oder Therapie. Wenn dich eine Trauer über längere Zeit nicht loslässt, wende dich bitte an deine Hausärztin, deinen Hausarzt, an eine Psychotherapeutin oder eine Trauerberatungsstelle.

Alexandra Haigerer lacht an ihrem Werktisch und zeigt auf ein frisches Werkstück aus Zweigen und Grün
Wer Alexandra Haigerer ist

Blütenpracht

Der kleine Gartenladen

Alexandra Haigerer führt seit rund 25 Jahren ihr eigenes Blumengeschäft, seit gut zwanzig davon in Mattighofen. Sie bildet laufend Lehrlinge aus, macht Trauerbinderei und hat über Jahre ein Sommerferienprogramm für Kinder angeboten — meistens draußen, im Wald.

Was ihre Kundinnen im Interview zitiert bekommen, beschreibt ihr Geschäft besser als jede Werbung:

„Du weißt, warum ich zu dir komme: Weil ich da drinnen immer spüre, es geht mir gut. Und wenn ich rausgehe, nehme ich nicht nur ein Werkstück mit heim — ich hab das Gefühl mit heim gekriegt."

Wolfgang bringt es im Gespräch auf den Punkt: „Du gibst ein Geschenk weiter." Und über sie selbst: „Schön, dass es Menschen wie dich gibt, die über den Tellerrand rausschauen und anderen helfen."

bluetenpracht.at ansehen →
Blütenpracht auf Instagram: @bluetenprachtalexandrahaigerer
Transparenz: Wolfgang spricht im Interview aus eigenem Antrieb über Alexandras Arbeit. Es handelt sich um eine unbezahlte Empfehlung — es besteht keine geschäftliche Beteiligung und es fließt keine Provision. Alexandra Haigerer ist Floristin; sie hat die Mentaltrainer-Ausbildung besucht, die Abschlussprüfung aber nicht abgelegt und ist keine Mentaltrainerin.
Ehrlich gefragt

Die naheliegenden Fragen — ehrlich beantwortet.

Bringt Mentaltraining wirklich etwas — oder ist das nach zwei Wochen wieder weg?
Alexandra war rund 2009 im Mentaltraining. Das Interview ist von 2026 — rund 17 Jahre später. Sie zitiert darin Sätze aus dem Seminar wörtlich und beschreibt, wo sie sie im Betrieb einsetzt. Auf die direkte Frage antwortet sie: „Es hat auf jeden Fall was gebracht, ja." Das ist kein Beweis für eine Wirkung bei anderen Menschen — es ist eine einzelne Erfahrung, erzählt von jemandem, der seither jeden Arbeitstag damit verbracht hat.
Ist Alexandra Haigerer heute Mentaltrainerin?
Nein. Sie hat nach dem Mentaltraining die Ausbildung besucht, die Abschlussprüfung aber nicht abgelegt — die Floristik hat sie wieder eingeholt. Sie sagt das im Interview selbst und ohne Bedauern: „Ich glaube, dass man sowieso immer in Ausbildung ist." Alexandra Haigerer ist Floristin. Was sie an Mentaltraining weitergibt, gibt sie als Chefin, als Ausbilderin und als Verkäuferin weiter — nicht als Trainerin.
Ich habe einen Betrieb und keine Zeit. Wie soll sich das ausgehen?
Alexandra hatte, als sie hingegangen ist, ein Blumengeschäft mit Mitarbeiterinnen und laufend Lehrlingen. Ihre Erwartung war bewusst klein: „Ich wollte es einfach auch mal für mich machen — wenn es sonst schon nichts bringt, dann hat es wenigstens mir was gebracht." Was sie beschreibt, ist kein zusätzlicher Termin im Kalender, sondern etwas, das in Gespräche hineingerutscht ist, die sie ohnehin geführt hat.
Was genau hat sie aus dem Training mitgenommen?
Nichts Spektakuläres — und alles davon ist Seminarinhalt. Das Schwerste war für sie, die Wörter „nie", „nicht" und „kein" loszuwerden und stattdessen zu sagen, was sie will. Dazu kommen Ankerpunkte, die sie sich an realen Orten gesetzt hat, das Vertrauen ins eigene Bauchgefühl und ein Satz, den sie 17 Jahre später wörtlich zitiert: „Ihr seid der Michelangelo eures Lebens." Diesen Satz gibt sie heute an ihre Lehrlinge weiter.
Muss ich an Engel, Naturgeister oder Ähnliches glauben?
Nein. Alexandra ist ein sehr naturverbundener Mensch und steht öffentlich dazu — das ist ihre Sache, nicht Inhalt der Ausbildung. Wolfgang beschreibt seinen eigenen Zugang im Interview als den eines Skeptikers, der sich erst eine Meinung erarbeiten will: „Belächeln kannst du das dann, wenn du drüber Bescheid weißt. Mit einer Meinung kann ich nicht urteilen." Und beide sagen im Gespräch dasselbe: Jeder darf seines haben, solange niemand dabei verletzt wird.
Und wenn es mir gerade wirklich schlecht geht?
Dann ist ein Seminar nicht der erste Schritt. Wenn dich Grübeln, Erschöpfung oder eine seelische Belastung über längere Zeit begleiten, wende dich bitte zuerst an deine Hausärztin, deinen Hausarzt, an eine Psychotherapeutin oder eine Beratungsstelle. Mentaltraining ist Training für gesunde Menschen, die ihr Leben bewusster gestalten wollen — es ist keine Therapie und ersetzt keine Behandlung.
Wenn du es selbst ausprobieren willst

Drei Wege, es selbst zu erleben.

Alexandra ist nach dem Training in die Ausbildung gegangen — nicht, um damit zu arbeiten, sondern weil sie es genauer wissen wollte. Genau das ist bei ihr geblieben. Damals ging das nur in Präsenz; heute gibt es dieselben Inhalte auch online.

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Wolfgang Reichl-Furthner mit Kaffeetasse an seinem Expeditionsmobil
Das Fahrzeug auf dem Foto ist kein Rückblick, sondern ein Vorhaben: mit der Familie in abgelegene Gegenden — Portugal, Marokko, Nordkap, Griechenland, die Türkei. Und irgendwann die Mongolei.

Wolfgang Reichl-Furthner — seit 20 Jahren Mentaltrainer.

Wolfgang führt das RE-agieren Institut für Mentaltraining in Österreich und bildet seit 2007 Mentaltrainer:innen aus — mittlerweile über 350 Diplom-Absolvent:innen.

Warum er diese Reihe überhaupt macht, sagt er in dieser Folge selbst: Er merke sich außergewöhnlich viel von seinen Teilnehmer:innen, „weil ich meine Teilnehmer liebe" — und irgendwann sei ihm der Gedanke gekommen, sie einfach zu fragen, ob es etwas gebracht hat.

Was er im Seminar tut, beschreibt er unpathetisch: „Ich fühl mich manchmal wie ein Bildhauer, der was runterklopft von etwas, was eh schon da war."

Und was er im Interview über Wunschlisten sagt, gilt für ihn selbst: Das Expeditionsmobil auf dem Foto steht nicht für etwas Erreichtes. Es steht für etwas, das noch vor ihm liegt.

350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 Online & Live Österreich
Der gelbe Hummer H2 von Wolfgang Reichl-Furthner mit RE-agieren-Beschriftung auf einem Waldweg

Das „interessante große Auto" aus dem Interview.

Gegen Ende des Gesprächs erzählt Wolfgang, dass er nie zweimal denselben Weg nach Hause gefahren ist — sondern die Bauernwege, die Waldwege, auch nachts, mit den Kindern im Auto.

„Papa, das ist so cool, wo wir gerade waren."

Alexandra ist irgendwann auch einmal mitgefahren — und erinnert sich im Interview noch gut daran.

Gemeint ist dieses Fahrzeug. 2005 hat sich Wolfgang damit einen Kindheitstraum erfüllt — ein riesiger gelber Geländewagen, genau so, wie er ihn sich als einsames Kind ausgemalt hatte. Elf Jahre ist er Hummer H2 gefahren, zuerst den gelben, dann einen roten.

Er war beides zugleich: erfüllter Wunsch und rollende Werbefläche fürs Seminargeschäft. Die Meinungen dazu waren geteilt — die allermeisten positiv.

Vielleicht ist der beste Satz dieser Folge der kürzeste: zum Wohle aller.

Alexandra sagt, dieser eine Satz aus dem Seminar ziehe sich seither durch ihr ganzes Leben. Wenn du wissen willst, woher er kommt und was sonst noch dazugehört: Die Ausbildung ist der Weg, den sie gegangen ist.

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350+ Diplom-Mentaltrainer:innen seit 2007 · Online & Live
AUFGEGANGEN

Noch ein Gespräch? Hier sind die anderen.

Jede Folge ist ein Mensch, der vor Jahren bei Wolfgang in der Mentaltraining-Ausbildung oder im Seminar war. Und jedes Mal dieselbe Frage: Hat das eigentlich etwas gebracht?

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